Kneissl ist von der weiteren Iran-EU-Zusammenarbeit überzeugt

Teheran, 2. Januar, IRNA – Die österreichische Außenministerin Karin Kneissl verwies auf INSTEX, Zweckgesellschaft zur Ermöglichung legitimen Handels mit Iran nach dem Inkrafttreten von US-Sanktionen, und sicherte die weitere Zusammenarbeit zwischen Iran und europäischen Ländern zu.

Kneissl sagte am Samstag in einem Interview mit der Zeitung „Standard“: „Dieses sogenannte E3-Format ist aus den Iran-Verhandlungen entstanden, dieses Trio Paris, London, Berlin wird auch weiter existieren, davon bin ich überzeugt“.

Zuvor sagte sie auch: „Für die ganz großen Firmen, für die großen Energiekonzerne wird dieses SPV („Special Purpose Vehicle“) meines Erachtens nicht der richtige Weg sein“.

Die europäische Iran-Zweckgesellschaft zur Umgehung von US-Sanktionen (INSTEX) ist laut Außenministerin Karin Kneissl (FPÖ) vor allem für Klein- und Mittelbetriebe wichtig.

Die Zweckgesellschaft sollte vor allem Klein- und Mittelbetrieben ermöglichen, wegen drohender US-Sanktionen nicht Gefahr zu laufen, für eine Projektfinanzierung im Iran keine Bank zu finden, sagte Kneissl vor einem Treffen der EU-Außenminister. Es habe eine große Erwartungshaltung auf allen Seiten gegeben, dass die Europäer im Iran im Gegenzug für Rohstoffexporte investieren würden.

Die Außenminister aus Deutschland, Frankreich und Großbritannien haben am Donnerstag im rumänischen Bukarest mitgeteilt, dass die versprochene EU-Zweckgesellschaft offiziell gegründet wurde, um die wiedereingeführten US-Sanktionen gegen den Iran zu umgehen und legale Geschäfte mit dem Iran zu erleichtern.

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