Iran-Europa-Handelsbeziehungen sollten alle Produkte umfassen

Teheran, 27. Januar, IRNA - Der Chef der iranischen Organisation für Handelsentwicklung, Mohammad Reza Modoudi, verwies auf spezielle Finanzkanäle von Schweiz und Europa für Handel mit Iran sagte, da Iran seine Verpflichtungen aus dem Atomabkommen erhalten habe, sollte diese Mechanismen alle nicht sanktionierten Waren umfassen.

„Wir haben letzte Woche bei einem Treffen mit dem Schweizer Botschafter in Teheran betont, dass der Finanzkanal nicht auf humanitäre Güter beschränkt sein sollte“, erklärte er am Samstag auf einer Pressekonferenz.

Er sagte, Iran glaube, dass der Druck von USA auf Europa eine große Bedrohung für es darstelle.

Modoudi fügte hinzu, dass Europa versuche, so schnell wie möglich einen speziellen Zahlungskanal mit dem Iran einzuleiten. Wenn die Vereinigten Staaten mit ihren eigenen Plänen Erfolg hätten, würden die Europäer ein unangenehmes Ereignis im internationalen Handel erleben.

Die Vereinigten Staaten haben im vergangenen Mai den Rücktritt aus dem Atomabkommen mit dem Iran und die Wiedereinführung aller Sanktionen gegen Iran und andere Länder, die mit Iran Geschäfte treiben wollen, angekündigt.

Im Januar 2015 unterzeichneten der Iran und die fünf ständigen Mitglieder des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen eine Vereinbarung. Auf der Basis dieses Deals wurden alle Sanktionen gegen Iran aufgehoben. Im Gegenzug hat Teheran seine Nuklearaktivitäten für eine begrenzte Zeit beschränkt.

Die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini hatte zuvor gesagt, dass Europa und die internationale Gemeinschaft das iranische Nuklearabkommen bewahren werden, und fügte hinzu, dass es den Vereinigten Staaten nicht erlaubt sei, Entscheidungen über den legitimen Handel Europas mit dem Iran zu treffen.

9478**