Irans Raketenprogramm ist nicht verhandelbar

Teheran, 26. Januar, IRNA – Der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Bahram Ghasemi, bekräftigte als Reaktion auf die Erklärungen des französischen Außenministers, die Raketenmacht des Iran sei nicht verhandelbar.

Er erklärte, die Raketenfähigkeiten des Landes seien Teil der legitimen Verteidigungsfähigkeit und Garant für die nationale Sicherheit der Islamischen Republik Iran auf der Grundlage der Abschreckungsdoktorin.

Der französische Außenminister Jean-Yves Le Drian sagte am Freitag in Paris gegenüber Reportern, falls die Dialoge über die ballistischen Raketen des Iran keine Ergebnisse bringen, werden weitere Sanktionen gegen den Iran verhängt.

„Die Islamische Republik Iran fordert immer die Stärkung des Friedens und der Stabilität in der Region und betrachtet den Massenabsatz hochentwickelter Waffen durch die USA und bestimmte europäische Staaten wie Frankreich als Störung des regionalen Friedens und der Stabilität“, fügte er hinzu.

Ghasemi betonte, Iran habe seine Verteidigungsfähigkeiten auf der Grundlage der faktischen Bewertung der bestehenden Bedrohungen entwickelt, und die Islamische Republik Iran werde sie bis zu dem Punkt verstärken, den er für notwendig hält.

Er verwies ferner darauf, dass die Drohung mit neuen Raketensanktionen des französischen Außenministers gegen den politischen Dialog und die gegenseitige Zusammenarbeit verstößt.

Iranischer Diplomat sagte weiter, dass neue Sanktionen der europäischen Staaten den Iran veranlassen werden, seine Art der Beziehungen zu überdenken.

Er stellte fest, dass die Raketenmacht des Iran nicht verhandelt werden könne, und dieser Punkt der französischen Seite in laufenden politischen Gesprächen zwischen dem Iran und Frankreich mitgeteilt worden sei.

Das französische Außenministerium hatte zuvor das iranische Raketenprogramm als unvereinbar mit der Resolution 2231 des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen bezeichnet.

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