Die Lösung der Probleme des Nahen Ostens ohne den Iran ist unmöglich

Teheran, 23. Januar, IRNA – „Die Lösung aller Probleme des Nahen Ostens ist ohne die Beteiligung des Iran unmöglich“, sagte der polnische Vize-Außenminister Maciej Lang in einem Interview mit IRNA.

Der US-Außenminister Mike Pompeo sagte zuvor in einem Interview mit Fox News, dass die USA am 13. und 14. Februar in Polen einen internationalen Gipfel zur Unterstützung der Stabilitätssicherung im Nahen Osten abhalten werden.

Wenige Tage nach der Ankündigung des anti-iranischen Gipfeltreffens der USA in der polnischen Hauptstadt traf der stellvertretende Außenminister Maciej Lang in Teheran ein, um sich mit dem iranischen Vize-Außenminister Abbas Araghchi zu treffen.

Die Reise des polnischen stellvertretenden Außenministers wurde aufgrund des offiziellen Protestes von Teheran gegen die Entscheidung Warschaus durchgeführt.

Lage verwies auf die Ziele der Abhaltung dieser Konferenz und sagte: „Auf der Konferenz in Warschau werden Fragen diskutiert, mit denen die internationale Gemeinschaft im Nahen Osten konfrontiert ist, sowie die Lösung dieser Probleme. Ich muss betonen, dass die Konferenz nicht gegen ein Land richtet. Wir wollen Meinungen zu möglichen Problemlösungen austauschen“.

Auf die Frage, ob der umfassende gemeinsame Aktionsplan (JCPOA) bei der Konferenz erörtert werden soll, bekräftigt er, dass Polen als Mitglied der Europäischen Union (EU) das Atomabkommen unterstützt.

Er sagte, dass etwa 80 Länder eingeladen wurden, und jeder kann über den Deal oder andere Fragen sprechen.

Er verwies auf die langjährigen Beziehungen zwischen den beiden Ländern und sagte: „Vor 545 Jahren wurden freundschaftliche Beziehungen zwischen Polen und dem Iran hergestellt. Was für uns sehr wichtig ist, und ich möchte dafür danken, dass während des Zweiten Weltkriegs der Iran 120.000 polnische Migranten empfangen hat, und wir sind ihm dafür sehr dankbar“.

„Im Rahmen der bilateralen Beziehungen zwischen den beiden Ländern wurden verschiedene Fragen beim Treffen [mit Araghchi] aufgeworfen und auch das jüngste Missverständnis wurde diskutiert. Hervorzuheben ist die Qualität der freundschaftlichen Beziehungen zwischen den beiden Ländern. Die freundlichen Beziehungen bedeuten nicht, dass es kein Missverständnis gibt. Wichtig ist, dass beide Seiten nach Lösungen für solche Missverständnisse suchen“, fuhr er fort.

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