Schweizer Zahlungskanal für weitere Geschäfte mit Iran ist vorbereitet

Teheran, 23. Januar, IRNA - Der Chef der gemeinsamen Handelskammer zwischen Iran und Schweiz kündigte an, dass der Finanzmechanismus für weitere Geschäfte mit dem Iran nach Eintritt der US-Sanktionen vorbereitet sei.

Sharif Nezam-Mafi, der Vorsitzender der gemeinsamen Handelskammer von Iran und der Schweiz, gab bekannt, dass der Finanzierungsmechanismus der beiden Länder zum Start bereit sei.

Er betonte die Notwendigkeit der Injektion von Geld in den Schweizer Finanzkanal und sagte, derzeit gebe es in Europa kein Geld, das dem Iran gehöre, und der größte Teil des iranischen Geldes sei in Indien, China und Südkorea, die iranisches Rohöl importieren.

Laut Nezam-Mafi wird der Schweizer Finanzkanal sofort funktioniert, sobald die iranischen Öleinnahmen (Geld) von Asien nach Europa fließen.

„Es gibt noch kein klares Datum für die Umsetzung dieses Zahlungsmechanismus, aber alles hängt darauf ab, dass das Geld des Iran in den Finanzmechanismus injiziert wird“, betonte er.

Sharif Nezam-Mafi fügte hinzu, dass die Aktivitäten des Finanzkanals von Schweiz nun für den Export von Medikamenten in den Iran genutzt werden und als nächstes Getreideexporte ausgeführt werden.

Rund 60 Prozent der Schweizer Exporte in den Iran wird mit dem Export von Medikamenten und medizinischen Geräten verbunden, und der Start eines neuen Finanzkanals für die Versorgung der inländischen Medikamente ist von großer Bedeutung.

9478**