Schweiz setzt ihre Bemühungen fort, den Zahlungskanal für Iran-Geschäfte einzurichten

Teheran, 23. Jnauar, IRNA - Der Schweizer Botschafter in Teheran sagte, sein Land verfolgt die Absicht, einen unabhängigen Zahlungskanal für die weiteren Geschäfte mit dem Iran einzurichten.

Markus Leitner, Schweizer Botschafter in Teheran, traf am Dienstag mit dem Vorsitzenden der iranisch-europäischen Parlamentsgruppe Kazem Jalali zusammen, bei dem er die Entschlossenheit der europäischen Länder betonte, das Nuklearabkommen von Iran (JCPOA) nach dem einseitigen Rückzug der USA aufrechtzuerhalten.

„Obwohl die Schweiz kein Mitglied der Europäischen Union ist, verfolgt sie die Einrichtung des Spezialfinanzkanals (SPV) mit Nachdruck“, fügte er hinzu.

Der Schweizer Diplomat behauptete, dass die Schweiz auch bemüht ist, einen eigenen unabhängigen Zahlungskanal für Handel mit Iran einzurichten.

Im Dezember kündigte die Schweiz an, dass es kurz vor dem Start eines Zahlungskanals steht, das es Unternehmen erlaubt, Nahrungsmittel, Medikamente und medizinische Geräte angesichts der US-Sanktionen in den Iran zu verkaufen.

Jalali seinerseits äußerte die Hoffnung, dass die wirksamen Maßnahmen der europäischen Länder zur Erhaltung des Atomabkommen, insbesondere die Einführung des SPV, Europas Mängel in Bezug auf die Einhaltung des Abkommens beseitigen und einen Teil der verletzten Rechte des Iran wiederbeleben könnten.

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