Warschau-Konferenz untergräbt regionale Sicherheit

New York, 23. Januar, IRNA - Der russische UN-Botschafter Vasily Nebenzya bezeichnete die Konferenz in Warschau als ein Treffen gegen den Iran und sagte, dass dieser Schritt destruktive Auswirkungen auf den Frieden und die Sicherheit der Region haben werde.

Er erklärte am Mittwoch in einem Interview mit IRNA: „Wir werden nicht an der Konferenz teilnehmen. Ich habe über das heutige Treffen des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen gesprochen, und es ist sehr klar, was das Ziel der Konferenz ist“.

Bei der Sitzung des UN-Sicherheitsrates, die sich mit dem Nahen Osten und der Palästina-Frage befasste, fügte er hinzu: „Ich hörte von einigen diplomatischen Delegationen, dass sie gezwungen wurden, an der Warschauer Sitzung teilzunehmen“.

Nebenzya betonte, die wirkliche Sicherheitsarchitektur für die Region sei ohne die Lösung des Problems Palästina nicht erreichbar, und das Problem müsse die ernsteste politische Priorität der Regionalstaaten sein.

„Wir glauben, dass der Zugang zur Realität nur durch Multilateralismus und internationale Zusammenarbeit möglich ist“, stellte er fest.

Die anti-iranische Konferenz in Warschau wird zum Thema 'Frieden und Sicherheit im Nahen Osten' am 13. und 14. Februar in der polnischen Hauptstadt abhalten.

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