„Dokumente der Beziehungen zwischen Iran und Österreich“ sollte Grundlage zum Ausbau der bilateralen Beziehungen sein

Teheran, 23. Januar, IRNA – Der Leiter des Instituts für Iranistik der Österreichische Akademie der Wissenschaften (ÖAW), Florian Schwarz, glaubt, dass die Dokumente und Bilder der Beziehungen zwischen dem Iran und Österreich sehr wertvoll seien, die die Basis der zukünftigen Beziehungen sein sollten.

Florian Schwarz sagte IRNA am Rande der Ausstellung für Dokumente und Bilder der Beziehungen zwischen Iran und Österreich: „Diese Ausstellung ist nicht nur ein Blick zurück, sondern die Zusammenarbeit soll weitergehen, wir wollen Zusammenarbeiten erweitern“.

Diese Ausstellung wurde am 21. Januar in Anwesenheit von Alexander Rieger, Leiter des österreichischen Kulturforums, Florian Schwarz und österreichische wissenschaftliche Delegation in der Irans Nationalbibliothek eingeweiht. Es dauert bis zum 27. Januar.

Laut Schwarz dokumentiert diese Ausstellung die lange Geschichte von kulturellen, wissenschaftlichen und diplomatischen Beziehungen zwischen den beiden Ländern.

Er fügte hinzu: „Wir hoffen, dass es ein Symbol für diese Zusammenarbeit ist, aber kein Abschluss, sondern eigentlich ein neuer Beginn, nächster großer Schritt, um unsere gemeinsame Zusammenarbeit im kulturellen und wissenschaftlichen Bereich fortführen zu können oder erweitern zu können“.

Er betonte die Notwendigkeit der Aufbewahrung der Dokumente, die die langjährigen Beziehungen zwischen dem Iran und Österreich zeigen, und sagte: „Grundsätzlich ist jedes Dokument ein Teil des kulturellen Erbes eines Landes. Aber auch denke ich der ganzen Menschheit. Ohne diese Dokumente werden wir ein Teil der Geschichte unserer Länder verlieren aber auch ein Teil der gemeinsamen Geschichte unserer Länder“.

Ihm zufolge zeigen diese Dokumente eine gemeinsame Geschichte, an der den beiden Ländern verbunden. „Das ist ja wichtig diese Dokumente aufzubewahren, aber nicht nur aufzubewahren, sondern auch zu studieren und auch der Öffentlichkeit sichtbar zu machen.“

Schwarz bekräftige: „Eine Ausstellung wie diese hat auch diesen Zweck, dass mehr Menschen sich bewusst werden und diese Dokumente auch sehen und dass Menschen auch stärker sich bewusst werden, wie wichtig ist, unseres kulturelles Erbe zu schützen und zu bewahren“.

Er hoffte, dass diese Zusammenarbeit in allen Bereichen, besonders im Bereich Geisteswissenschaften, stärker werden, indem gemeinsame Projekte durchgeführt werden.

Der Leiter des Instituts für Iranistik von ÖAW sagte, dass Österreich unter verschiedenen politischen Umständen seine Beziehung zum Iran nie abgebrochen habe.

Schwarz teilte mit, dass im letzten Jahr mehrere wichtige Jubiläen stattgefunden haben, drei davon sind 160 Jahre seit dem ersten offiziellen Freundschaftsvertrag zwischen den beiden Ländern, die zur Etablierung der diplomatischen Beziehungen führten.

Er verwies auf die Eröffnung des österreichischen Kulturinstituts in Teheran vor 60 Jahren, den Beginn des interreligiösen Dialogs zwischen Österreich und Iran vor 25 Jahren und den Aufstieg des österreichischen Botanikers, Theodor Kotschy, zu Damavand vor fast 145 Jahren.

Abschließend verwies er auf den Goethes berühmtesten „West-Östlichen Diwan“. Ein Buch, das stark beeinflusst vom österreichischen Orientalisten Hammer Purgstall, der den Diwan vom großen iranischen Dichter, Hafis, ins Deutsche übersetzt hatte.

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