Inhaftierung der Press TV-Fernsehreporterin hat rassistische Motive

New York, 22. Januar, IRNA – Der Professor an der Fakultät für amerikanische und afrikanische Geschichtsforschung der Houston Universität sagte, die Verhaftung von Marzieh Hashemi, einer Korrespondentin der Press TV, spiegle kaum in den amerikanischen Medien wider, weil sie schwarze Muslimin sei.

Gerald Horn betrachtete in einem Gespräch mit IRNA am Dienstag, die Verhaftung von Frau Marzieh Hashemi sehr bedauernswert und kritisierte die Schwäche der amerikanischen Medien beim Informieren über diesen Vorfall.

Der Professor für Geschichte an der Houston Universität nannte die Verhaftung dieser amerikanischen Korrespondentin eine negative Entwicklung in den Beziehungen zwischen Iran und USA.

Er fügte hinzu: 'Vielleicht haben die US-Amerikaner gedacht, mit der Verhaftung dieser Frau könnten sie ihre Gefangenen mit dem Iran austauschen. Daraus lässt sich schließen, dass diese Verhaftung ein politisches Motiv hatte'.

Horn betonte, leider sei dieses gefährliche Verhalten bei Missachtung amerikanischer Medien aufgetreten.
Er beschrieb, da Hashemi eine schwarze und muslimische Frau ist, ihre Verhaftung habe in den amerikanischen Medien weniger Beachtung gefunden.

Die in den USA geborene Journalistin und Fernsehmoderatorin, die zum Besuch ihres kranken Bruders und ihrer Angehörigen in die USA gereist war, wurde am letzten Sonntag am Internationalen Flughafen St. Louis Lambert inhaftiert und später vom FBI in die Hafteinrichtung gebracht.

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