Anti-iranische Konferenz: Polen nennt Gespräche mit Iran konstruktiv

Teheran. 22. Januar, IRNA - Der polnische Vize-Außenminister Maciej Lang bezeichnete sein Montag-Treffen mit seinem iranischen Amtskollegen Abbas Araghchi als „konstruktiv“.

Eine polnische Delegation aus Polen unter der Leitung vom stellvertretenden Außenminister traf am Montag in Teheran ein, um Gespräche mit dem stellvertretenden iranischen Außenminister für politische Angelegenheiten, Abbas Araghchi, über die Entscheidung des europäischen Landes zu führen, eine von den USA geförderte Konferenz zum Thema „Nahost-Region“ auszurichten, deren Schwerpunkt Iran ist.

Bei diesem Treffen sagte die iranische Seite, die Veranstaltung der Konferenz durch Polen sei „inakzeptabel“ und warnte die polnische Regierung vor den Folgen der US-Regierung.

In einem Gespräch mit AFP bezeichnete der polnische Diplomat die Gespräche als „konstruktiv“ und fügte hinzu: „Wir haben über ein breites Spektrum von Themen gesprochen, darunter Missverständnisse über die Warschauer Konferenz, und ich habe unseren Standpunkt zu diesem Thema dargelegt. Wir hatten eine lange Diskussion und ich hoffe, dass ich es auf klare Art und Weise getan habe“.

Lang äußerte die Hoffnung, dass die Konferenz die Beziehungen zu Iran positiv beeinflussen würde.

„Wir beabsichtigen, eine Veranstaltung zur Erörterung von Problemen zu organisieren. Das Ergebnis dieser Konferenz besteht im Wesentlichen darin, einen Prozess zu finden, der der Stabilität in der Region dient“, sagte er.

„Wir glauben, dass das Ergebnis positiv sein wird. Warum sollten wir davon ausgehen, dass die Beziehungen zum Iran leiden werden?“, fragte er.

Der Iran hat am 13. Januar die polnischen Geschäftsträger einbestellt, um gegen die Entscheidung zu protestieren. Er hielt sie für „einen feindlichen Schritt der Vereinigten Staaten gegen die Islamische Republik Iran“.

9407**