US-Sanktionen machen Irak entschlossener, seine Beziehungen mit Iran zu verstärken

Bagdad, 15. Januar, IRNA - Der Leiter der National Wisdom Movement des Irak, Ammar al-Hakim, kritisierte die einseitigen US-Maßnahmen gegen den Iran und sagte am Sonntag, die Anti-Iran-Sanktionen werden den Irak entschlossener machen, die Beziehungen zum Iran zu verstärken.

Er erklärte bei einem Treffen mit dem Außenminister Irans, Mohammad Javad Zarif, der eine politische Delegation in Bagdad leitet, dass USA die grausamen und einseitigen Sanktionen gegen den Iran verhängt haben.

Er fügte hinzu, Irak unterstütze immer den Iran und auf dieser Grundlage lehne Iran diese Sanktionen ab.

Ammar al-Hakim bezeichnete die Auferlegung einseitiger Sanktionen durch die USA als einen beispiellosen Akt in den internationalen Interaktionen.

In Bezug auf die erweiterten Beziehungen zwischen den beiden Ländern forderte er die Stärkung der Beziehungen in politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Bereichen.

Der Leiter der irakischen National Wisdom Movement sagte weiter, die Rolle des Iran sei bei der Bekämpfung der terroristischen Gruppe Daesh unbestreitbar.

Er sagte, der Rückzug der USA aus Syrien sei eine der wichtigsten regionalen Variablen und werde eine positive Rolle bei der Entwicklung in Syrien spielen.

„Die Entwicklungen in Syrien und im Irak deuten darauf hin, dass die regionalen Länder in der Lage sein werden, stärker zusammenzuarbeiten, um Frieden zu schaffen“, sagte er.

Zarif würdigt die Rolle der irakischen Politiker bei der Aufrechterhaltung von Sicherheit, Stabilität und territorialer Integrität im Irak.

Zarif reiste am Sonntag in Irak, um die Städte Erbil, Sulaimaniya, Karbala und Nadschaf zu besuchen und an den wirtschaftlichen Treffens in Anwesenheit irakischer Beamten teilzunehmen.

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