Iran bestellt polnischer Geschäftsträger wegen ein

Teheran, 13. Januar, IRNA - Das iranische Außenministerium hat am Samstag den polnischen Geschäftsträger, Wojciech Unolt, wegen eines Anti-Iranische-Treffens in Polen einbestellt.

Das iranische Außenministerium verwies in einer Erklärung am Sonntag darauf, dass der polnische Geschäftsträger Wojciech Unolt am 12. Januar einbestellt worden sei, um die Proteste der Islamischen Republik über eine Anti-Iran-Konferenz zu erhalten, die am 13. und 14. Februar gemeinsam von den USA und Polen in Warschau veranstaltet werde.

Bei diesem Treffen sagte der Leiter des Osteuropa-ersten Büros im Außenministerium: „Dies ist ein feindseliger Schritt der Vereinigten Staaten gegen die Islamische Republik Iran, und es wird erwartet, dass Polen die Veranstaltung dieser Konferenz gemeinsam mit den USA zu vermeiden“.

Der polnischen Botschafter bot einige Erklärungen zu der Konferenz an und betonte, dass die Konferenz nicht gegen den Iran ist und dass sich die Positionen Polens von den jüngsten Äußerungen amerikanischer Beamter unterscheiden.

Der iranische Diplomat hielt seinerseits die Erklärungen der polnischen Seite für „unzureichend“ und betonte, dass die polnische Regierung umgehend eine Ausgleichsmaßnahme durchführen muss. „Andernfalls wird die Islamische Republik keine andere Wahl haben, als Gegenmaßnahmen zu ergreifen.“

Wojciech Unolt verwies auf die historischen Beziehungen zwischen den beiden Ländern und sagte: „Die Botschaft der Regierung der Islamischen Republik Iran wird den zuständigen Behörden Polens übermittelt“.

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