Österreich: Atomabkommen ist „von größter Wichtigkeit“

Teheran, 9. Januar, IRNA – Der österreichische Bundespräsident Alexander Van der Bellen hat erneut Irans Atomabkommen unterstützt und bezeichnete es als einen bedeutenden Deal.

Die österreichische Zeitung „Der Standard“ schrieb, dass Alexander Van der Bellen die Bewahrung des Atomabkommens mit Iran beim Neujahrsempfang des diplomatischen Corps in der Hofburg als „von größter Wichtigkeit“ bezeichnet.

Er betonte, dass dieser internationale Vertrag eine „Errungenschaft des gemeinsamen Dialogs auf Augenhöhe“ sei.

Nach dem US-Ausstieg aus dem iranischen Atomabkommen am 8. Mai haben die europäischen Länder ihre Unterstützung für den iranischen Atomdeal geäußert.

Bei einem Treffen mit dem iranischen Präsidenten Hassan Rouhani im Juli 2018 sagte Van der Bellen: „Vor fast genau drei Jahren, am 14. Juli 2015, kam es hier in Wien zur Einigung über das JCPOA Nuklearabkommen mit dem Iran. Österreich und die EU sehen das Nuklearabkommen als ein Schlüsselelement der Nichtverbreitung von Atomwaffen“.

Die österreichische Außenministerin Karin Kneissl unterstützte auch das Atomabkommen mit dem Iran, als eine Basis für die Schaffung von mehr Sicherheit in der Region.

Vor der Verhängung der US-Sanktionen hoffte sie auf eine Verhinderung weiterer US-Sanktionen im Iran-Atomstreit. „Wir werden unsere gemeinsamen Anstrengungen zum Fortbestand des JCPOA (Iran-Atomdeal; Anm.) fortsetzen“, betonte Kneissl, die ihr Bedauern über die US-Sanktionen äußerte. „Das Atomübereinkommen funktioniert und bleibt ein wichtiger Pfeiler der internationalen Nonproliferationsarchitektur“, so die Außenministerin, für die es in dieser Frage auch um Glaubwürdigkeit und Vertrauen in den internationalen Beziehungen geht.

9407**