Zarif und sein italienischer Amtskollegen diskutieren europäischen Zahlungsmechanismus in Rom

Teheran, 23. November, IRNA - Iran und Italien haben die Special Vehicle Purpose (SPV) diskutiert, einen Zahlungsmechanismus, der von Europa entwickelt wurde, um den Handel mit dem Iran nach der US-Sanktionen zu erleichtern.

Außenminister Mohammad Javad Zarif traf am Donnerstag in Rom mit seinem italienischen Amtskollegen, Moavero Milanesi, zusammen, um die von den Europäern eingerichteten Maßnahmen zum Schutz des Nukleardeals 2015 nach dem Rückzug der USA zu überprüfen.

„Die USA haben nicht nur gegen das Atomabkommen verstoßen, sondern auch gegen die Resolution 2231 des UN-Sicherheitsrats. Jetzt drängen sie die anderen, das Gleiche zu tun, und drohen, die Länder zu bestrafen, die sie respektieren“, sagte er weiter.

Der italienische Außenminister sagte, dass das Atomabkommen zur Förderung des Friedens und der Sicherheit in der Welt beitrage, und betonte, dass Rom alles unternehmen wird, um es zusammen mit anderen EU-Ländern zu schützen.

Bei ihrem Donnerstagstreffen verwiesen Zarif und Milanesi auf historische, breite und wachsende Beziehungen zwischen den beiden Ländern und betonten ihren politischen Willen, Beziehungen auf verschiedenen politischen, wirtschaftlichen, kulturellen und internationalen Gebieten aufzubauen und zu vertiefen.

Beide Seiten diskutierten auch über Bemühungen zur Förderung der wirtschaftlichen und kulturellen Zusammenarbeit, insbesondere in den Bereichen Tourismus und Wissenschaft.

Regionale Themen, insbesondere die jüngsten Entwicklungen in Syrien, die katastrophale Situation im Jemen und die Entwicklungen in Libyen, wurden unter anderem auf dem Treffen erörtert.

Zarif ist zu einem offiziellen Besuch in der italienischen Hauptstadt, um an Mediterranean Dialogues Conference (MED) teilzunehmen.

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