USA konnten keinen globalen Konsens gegen Iran herstellen

Teheran, 14. November, IRNA – Der iranische Botschafter in Großbritannien, Hamid Baeidinejad, sage: „Die Ausnahmen, die USA vielen Staaten auf der ganzen Welt gewährt haben, bedeuten, dass es den USA nicht gelungen ist, eine Art Konsens zwischen den Ländern zu bilden, um einheitliche Sanktionen gegen den Iran zu verhängen.“

In einem Interview mit CNN sagte Baeidinejad, dass man in der US-Regierung Widerprüche sehen kann. „Einerseits sehen wir, dass Präsident Trump wiederholt um ein Treffen mit Präsident Rouhani bittet, und auf der anderen Seite stellen sie unmögliche Bedingungen für Verhandlung. Dies zeigt keine konsistente Politik in den USA.“

Er bedauerte die bedrohende Ansprache der amerikanischen Beamten gegen den Iran und bezeichnete es als katastrophal. „Es ist bedauerlich, dass solch eine katastrophale Sprache verwendet wird. Wir haben gehört, dass Pompeo irrtümlich gesagt hat, wenn der Iran seine Nation ernähren will, muss er mit den USA einverstanden sein. Diese Sprache ist außergewöhnlich und nicht verständlich.“

Baeidinejad sagte weiter: „Die USA führen eine Art psychologischer Krieg, um die Menschen zu erschrecken und unsere Wirtschaft zu sabotieren. Aber allmählich könnten wir tatsächlich Mittel und Wege finden, um sicherzustellen, dass wir weiterhin Öl exportieren können.“

In Bezug auf Ölexporte sagte er, dass der Iran jetzt viele Alternativen habe, um sein Öl zu verkaufen, da andere Länder nicht bereit seien, die Forderungen der USA zu erfüllen, wie sie es in der Vergangenheit waren. „Der Unterschied zwischen dieser Zeit und der vorherigen Zeit ist, dass andere Länder der Forderung der USA nicht nachkommen wollen. Wir haben also genug Hebel, um unsere Exporte fortzusetzen.“

Er bedauerte, dass große Unternehmen den Iran aufgrund des Drucks der USA verlassen haben. „In der Zwischenzeit haben wir ein großes Interesse der KMU an der Zusammenarbeit mit dem Iran gefunden und wir stehen in engem Kontakt mit der Europäischen Union, wie wir können sicherstellen, dass die KMU weiterhin mit Iran Geschäfte machen können. “

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