Gabriel: Deutsche Unternehmen können problemlos Geschäfte mit Iran machen

Teheran, 13. November, IRNA – Der ehemalige Außenminister Deutschlands, Sigmar Gabriel, sagte, Tausende von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU), die keine Transaktion mit den USA haben, können problemlos mit dem Iran Geschäfte machen.

Gabriel sagte am Montagabend bei einem Treffen mit dem Leiter der iranischen Zentralbank, Abdolnaser Hemmati: „Eine der Ziele des Atomabkommens besteht darin, die politischen und wirtschaftlichen Iran-Europa-Beziehungen auszubauen.“

Ihm zufolge ist Berlin immer noch für die Stärkung der Wirtschaftsbeziehungen mit Iran interessiert.

Deutscher Diplomat bedauert Wiedereinsetzung der US-Sanktionen gegen den Iran.

Die USA verkündeten den Ausstieg aus Iran-Deal im Mai und legten die Sanktionen gegen Iran auf.

Gegen die einseitige Aktion der USA hat die Europäische Union gefordert, das Abkommen trotz des Rückzugs der USA am Leben zu erhalten.

Bei diesem Treffen erörterten beide Seiten auch den Finanzierungsmechanismus, der den Handel zwischen Iran und Europa erleichtern soll.

In den vergangenen sieben Monaten (März bis Oktober) hatte Deutschland einen Marktanteil von 5,42 Prozent am iranischen Markt mit einem Exportvolumen von 426 Millionen US-Dollar.

Gabriel ist am Sonntag an der Spitze einer hochrangigen Wirtschaftsdelegation in den Iran gereist.

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