Russland-Iran-Zusammenarbeit weitet sich nach den US-Sanktionen aus

Beirut, 12. November, IRNA - Der russische Botschafter in Beirut Alexander Zasypkin betonte, dass der Iran und Russland als zwei von den US-amerikanischen Sanktionen betroffene Länder ihre Zusammenarbeit in Zukunft mehr denn je ausbauen werden.

In einem Interview mit der Nachrichtenagentur der Islamischen Republik (IRNA) sagte Zasypkin, die Sanktionen der USA würden die Macht in beiden Ländern erhöhen und auch die Zusammenarbeit zwischen denen verbessern, um die Auswirkungen von Sanktionen unwirksam zu machen.

Er forderte ein alternatives Finanzaustauschsystem, das zum gegenwärtigen Zeitpunkt weit vom Dollar entfernt ist.

Der russische Botschafter betonte, dass sein Land seine Beziehungen zum Iran nicht unter Druck der Vereinigten Staaten einschränken würde und die Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern werde auf verschiedenen wirtschaftlichen und politischen Ebenen insbesondere im Bereich der Sicherheit der Region fortgesetzt.

Er fügte hinzu, Sanktionen verstärken andererseits die Zusammenarbeit zwischen den Zielländern.

'Ich erwarte daher, dass die Zusammenarbeit zwischen Russland und Iran aufgrund dieser Sanktionen in Zukunft zunehmen wird. In diesem Zusammenhang müssen wir unsere Kooperation bei der Schaffung eines alternativen Finanzaustauschsystems beschleunigen“, betonte Zasypkin.

Laut russischem Botschafter in Beirut betrachtet das Land die Zusammenarbeit mit dem Iran im Nahen Osten insbesondere im Friedensprozess von Astana und in Syrien sowie den Krieg gegen den Terrorismus als konstruktiv und ist der Meinung, dass diese Ziele fest sind und sich nicht ändern werden.

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