Unzufrieden äußerte sich Gabriel über die derzeitige  Wirtschaftsbeziehung mit Iran

Teheran, 12. November, IRNA - Der ehemalige deutsche Außenminister Sigmar Gabriel, der nach Teheran gereist ist, sagte bei einem Treffen mit dem iranischen Energieminister, die derzeitigen bilateralen Wirtschaftsbeziehungen nicht zufriedenstellend seien.

Gabriel hoffte, dass diese Reise zu einem Wendepunkt in den Wirtschaftsbeziehungen zwischen Iran und Deutschland werde.

Er betonte, trotz aller Schwierigkeiten in der aktuellen Situation bestehe ein großes Interesse an einer Verstärkung der Zusammenarbeit mit dem Iran.

Der deutsche Ex-Außenminister versicherte dem iranischen Energieminister, er werde die Einrichtung einer gemeinsamen Wirtschaftskommission Iran-Deutschland fortsetzen werde.

Irans Miniter, Reza Ardakanian, sagte, unter den gegebenen Umständen sei dieses Treffen eine positive Botschaft aus Deutschland, um die wirtschaftlichen Beziehungen mit dem Iran aufrechtzuerhalten.

Er fügte hinzu, dass dieses Treffen ein Schritt für eine verstärkte Zusammenarbeit im Energiesektor sei, insbesondere im Bereich Erneuerbare Energien.

Nach den Statistiken der Islamischen Republik Iran ist Deutschland in den ersten sieben Monaten des laufenden Jahres der fünfte Warenexporteur in den Iran.

Gabriel ist an der Spitze einer Wirtschaftsdelegation und Vertretern einiger kleiner und mittlerer Unternehmen Deutschlands in den Iran gereist.

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