10.11.2018, 14:49
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Zarif: Die Welt könnte keine Geisel der US-Politik sein

Teheran, 10. Oktober, IRNA – Der iranische Außenminister Mohammad Java Zarif sagte, dass die Welt wegen der übermäßigen US-Nutzung von ihrer militärischen und wirtschaftlichen Macht zum Entschluss gekommen sei, dass sie keine Geisel der Politik der Vereinigten Staaten sein könne.

Zarif sagte, dass die USA und die EU gleiche Ansicht über einige Politiken vertreten, aber ihre Ansichten über das Atomabkommen nicht übereinstimmen.

„Die Europäer haben ihre größten Verbündeten politisch abgelehnt. Nun sehen wir die Isolation der Vereinten Nationen, und die Verärgerung der US-Beamten ist klar zu sehen“, fügte er hinzu.

Iranischer Topdiplomat sagte weiter: „Es ist eine Wahrheit, dass die europäischen Länder ihren Verpflichtungen nicht vollständig haben nachkommen können. Aber es beeinträchtigt nicht die Vorteile des Atomabkommens für Iran und für internationalen Frieden.“

Zarif stellte fest, dass die USA aus UNESCO, Pariser Klimaabkommen, NAFTA und Trans-Pacific ausgestiegen haben, und das bedeutet nicht, dass sie schlechte Vereinbarungen waren. „Das beweist nur, dass die USA eine ungehorsame Regierung sind und dass sie auf der Basis von Gewalt handelt.“

Auf eine Frage, ob der Iran die Atomverhandlungen auch dann weiter geführt hätte, wenn er damals gewusst hätte, dass eine Regierung wie die von Herrn Trump in den USA an die Macht kommen würde: „Ja, das hätten wir definitiv getan. Ich glaube, dass das Atomabkommen der Welt das wahre Gesicht des Iran und der USA gezeigt hat“.

In Bezug auf das Ergebnis der US-Kongresswahlen sagte Zarif: „Der Iran hat seine Politik nie auf der Grundlage der inneren Angelegenheiten der USA definiert.“

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