Sanktionen gegen Iran sind kein wirksames Mittel

Teheran, 10. November, IRNA – Der stellvertretende Außenminister für Nahost-Angelegenheiten in Großbritannien, Alistair Burt, sagte, die Sanktionen gegen den Iran seien kein wirksames Mittel und es könne eine Einigung erzielt werden, wenn gemeinsame Interessen beobachtet werden, wie im Atomabkommen zu sehen ist.

In einem Gespräch mit IRNA sagte Burt, dass Großbritannien und Washington unterschiedliche Ansichten über den Iran haben.

Er fügte hinzu, dass London die Haltung der USA und ihre Gründe für den Ausstieg aus dem Atomabkommen verstehe. „Wir sind jedoch der Meinung, dass ihre Haltung, die sich aus den Bedenken aus dieser Vereinbarung ergibt, unwirksam ist. Unsere Partner tauschten sich mit den Vereinigten Staaten über diese Fragen aus.“

Britischer Außeminister erklärte, dass die Vereinigten Staaten sich der Bemühungen der Atomabkommen-Mitglieder zur Einrichtung des Finanzierungsmechanismus bewusst seien.

Burt sagte weiter, solange der Iran seine Verpflichtungen im Rahmen des Nuklearabkommens erfülle und seine Nuklearaktivitäten einschränke, werde die Haltung Londons sich nicht ändern.

„Meiner Meinung nach sind die bilateralen Beziehungen zwischen den beiden Ländern aktiv. Diese Tatsache ebnet den Weg für London, über die bilateralen Interesse zu verhandeln. Durch Gespräche im Rahmen dieser Beziehung können weitere Schritte unternommen werden. Wir können unsere Probleme auch lösen, indem wir über die Fragen verhandeln, in denen wir gleiche Meinung haben“, fügte er hinzu.

Im Mai gab US-Präsident Donald Trump bekannt, dass sein Land das Atomabkommen verlassen werde und alle Sanktionen, die im Rahmen des Abkommens aufgehoben worden waren, wieder aktivieren werde. Nach dieser Entscheidung unterzeichneten Großbritannien, Frankreich, Deutschland, China und Russland eine Vereinbarung und betonten, dass die verbleibenden Länder im Deal ihre kommerzielle Zusammenarbeit mit dem Iran fortsetzen werden.

9407**