06.11.2018, 10:06
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Schweiz kritisiert US-Sanktionen gegen Iran

Teheran, 6. November, IRNA - Der schweizerische Staatspräsident Alain Berset forderte am Montag die Aufrechterhaltung des iranischen Atomabkommens und kritisierte die US-Sanktionen.

Am 5. November traft die zweite Stufe amerikanischer Sanktionen gegen Iran in Kraft, die nach dem Rückzug Washingtons aus dem iranischen Atomabkommen wieder eingeführt wurde und insbesondere auf den Ölsektor des Iran abzielt.

„Wir haben uns immer für die Existenz dieses Abkommens eingesetzt ... Es funktioniert, der Iran hat die Auflagen des Deals erfüllt“, sagte Berset auf einer Pressekonferenz.

Er äußerte erneut die Unterstützungen seines Landes für das iranische Abkommen.

Der Präsident wies darauf hin, dass die Schweiz eine wichtige Rolle bei der Erreichung des Nukleardeals gespielt habe.

Im Mai kündigte US-Präsident Donald Trump an, dass die Vereinigten Staaten sich aus dem iranischen Atomabkommen zurückziehen und die im Rahmen des Abkommens aufgehobenen Sanktionen gegen den Iran wieder einführen würden. Die erste Runde der US-Beschränkungen trat im August in Kraft.

Andere Parteien des Abkommens - China, Frankreich, Deutschland, Iran, Russland, das Vereinigte Königreich und die Europäische Union - haben sich jedoch zu dem Abkommen verpflichtet und arbeiten an Mechanismen, um die US-amerikanischen Beschränkungen zu umgehen.

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