Iran und Deutschland beraten über Nutzung der Atomabkommenvorteile

London, 1. November, IRNA - Der iranische Botschafter und deständige Vertreter bei den internationalen Organisationen in Wien Kazem Gharibabadi traf sich mit seinem deutschen Amtskollegen und beriet darüber, wie Iran die wirtschaftlichen Nutzen des Atomabkommens profitieren kann.

Die beiden Seiten betonten die Notwendigkeit, die gemeinsamen Anstrengungen zur Bekämpfung einseitiger US-Sanktionen zu verstärken.

Der deutsche Botschafter Gerhard Küntzle argumentierte, dass die Erhaltung und Förderung des Multilateralismus gegen den Unilateralismus sowie die Herrschaft des Völkerrechts zu den unveräußerlichen Prinzipien der deutschen Regierung in der Außenpolitik gehören.

Trotz des einseitigen Rückzugs US-Amerikas aus dem Atomabkommen haben die Europäische Union, Russland und China angekündigt, dass sie sich verpflichtet fühlen und Mechanismen zur Verfügung stellen werden, um die Geschäfte mit dem Iran fortzuführen.

Iranischer Außenminister Mohammad-Jawad Zarif sagte kürzlich dem amerikanischen CBS-Fernsehsender, dass die Europäer zum ersten Mal nicht nur die Politik der USA kommentierten, sondern wollen ein Verfahren entwickeln, um Sanktionen zu stoppen und zu erstatten.

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