IRNA-Chef hebt Rolle der Mediendiplomatie bei der Förderung von Koexistenz und Frieden hervor

Teheran, 31. August, IRNA – Der Generaldirektor der Nachrichtenagentur der Islamischen Republik (IRNA) Seyyed Zia Hashemi betonte die bedeutende Rolle der Mediendiplomatie bei der Stärkung des Friedens und der Koexistenz zwischen den Menschen und Gesellschaften.

Zia Hashemi beschrieb in einem Interview wenige Tage vor der Vorstandssitzung der Organisation der asiatisch-pazifischen Nachrichtenagenturen (OANA) (am 3. September) die existentielle Philosophie von OANA als Einheit, Kooperation und Zusammenarbeit zwischen den Medien im Morgenland gegenüber den Mainstream-Medien der Welt.

Er sagte, dass eines der Hauptziele, das OANA verfolgt, darin bestehe, die Autorität und den Widerstand seiner Mitglieder zu stärken, um den Weg zur Stärkung der politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Macht zu ebnen.

„Um dieses Ziel zu erreichen, müssen wir als Mitglieder der Organisation der Asien-Pazifik-Nachrichtenagenturen eng zusammenarbeiten“, sagte er.

Er fuhr fort, OANA ist eine bedeutende und wichtige Vereinbarung, die die Vereinten Nationen (UN) und die UNESCO zu seiner Gründung und Fortsetzung seiner Aktivitäten beigetragen haben.

Hashemi fügte hinzu: „Die Nachrichtenagentur der Islamischen Republik (IRNA) spielt von Anfang an eine Schlüsselrolle bei OANA.“

Der IRNA-Chef begrüßte auch die Rolle der großen Nachrichtenagenturen in Russland, China, der Türkei, Südkorea und anderen Mitgliedsstaaten, um die OANA-Ziele zu fördern.

In Bezug auf das bevorstehende OANA-Treffen in Teheran sagte er, dass die Veranstaltung den Mitgliedstaaten eine Gelegenheit bietet, ihre Zusammenarbeit zu entwickeln.

„Da die Entwicklung einer solchen Zusammenarbeit von einem weiteren Verständnis zwischen den Eliten und der Öffentlichkeit abhängig ist, hat OANA in dieser Hinsicht wieder eine Verantwortung und eine Mission und kann eine wichtige Rolle übernehmen“, sagte er.

Hashemi zufolge stärkt OANA-Sitzung die Motivation und gestaltet die Mechanismen der Kooperation um, um die Schwäche zu erkennen und die Stärke hervorzuheben. Er betonte, dass diese Programme zu einer neuen Welle der Kooperationen zwischen den Mitgliedstaaten führen werden.

„Im Allgemeinen ist das Hauptziel solcher internationaler Organisationen die Stärkung der Einheit, der Kooperation, des gegenseitigen Verständnisses und der Freundschaft zwischen den Nationen, die letztendlich zur Verstärkung der internationalen Beziehungen zwischen den Menschen und den Regierungen führen wird“, sagte Hashemi.

Die Medien an erster Stelle seien eine kulturelle Einheit, sagte er und fügte hinzu, dass die Kultur eine entscheidende Rolle bei der politischen und wirtschaftlichen Entwicklung spielt.

„Wenn es genaue Kenntnisse über die Gesellschaften und den richtigen Zugang zu ihnen gibt, wird der Boden für eine gesunde und produktive Zusammenarbeit in verschiedenen politischen, wirtschaftlichen und sozialen Bereichen bereitet“, sagte er.

„Im 21. Jahrhundert und in der heutigen Kommunikations- und Informationswelt sind die Medien Vorläufer der Stärkung der Beziehungen innerhalb und außerhalb der Gesellschaften. Die Medien könnten die Grundlage für andere Formen der Zusammenarbeit bilden“, fügte er hinzu.

Auf diese Weise, so sagte er, könnte OANA als ein Zentrum für Einheit und Kommunikation betrachtet werden und ein Dreh- und Angelpunkt der internationalen Synergie sein.

Hashemi fuhr fort, dass das 43. Treffen des Exekutivrats der Organisation der Asiatisch-Pazifischen Nachrichtenagenturen in Teheran dem Iran die Möglichkeit gebe, der Welt die Realitäten zu zeigen.

„Während der Iran unter den brutalen Sanktionen der USA steht und die Weltmedien bei der Verfolgung der einseitigen Politik Washingtons versuchen, ein negatives und unrealistisches Bild der Nation darzustellen, wird die Anwesenheit der Journalisten aus anderen Ländern im Iran ihnen eine Chance geben, um sich Realitäten des heutigen Irans vertraut machen“, sagte er.

„Darüber hinaus ist es tendenziell ein Debakel für alle politisch motivierten Parteien, die unter dem Einfluss des US-Unilateralismus und der politischen Kampagne gegen den Iran ihre beruflichen Verpflichtungen und ihre Ehrlichkeit vergessen haben und weiterhin ein unrealistisches Bild vom Iran zeigen“, fügte er hinzu.

„Unser Hauptziel ist nichts anderes, als Realitäten zu zeigen“, sagte Hashemi und fügte hinzu, dass Teheran natürlich die Gelegenheit nutzen könne, um ein genaueres Bild von Realitäten im Land zu reflektieren.

Er sagte, dass die Verbesserung der Beziehungen zu Kollegen in anderen Ländern auf der Grundlage der Mediendiplomatie eines der Hauptziele der Islamischen Republik Nachrichtenagentur (IRNA) sei.

„Basierend auf unseren religiösen Überzeugungen, nationalen Werten und beruflichen Verpflichtungen, folgt der Iran das Ziel, um Frieden, Koexistenz und Freundschaft zwischen menschlichen Gesellschaften und Weltländern zu stärken“, betonte er.

„Wir betrachten es als ein Prinzip, die Beziehungen zwischen den Nationen im Osten zu fördern, und wir glauben, dass die Förderung von Frieden, Koexistenz und Freundschaft das Wohlergehen und die Koexistenz der menschlichen Gesellschaften, insbesondere der östlichen Nationen, positiv beeinflussen kann.“

Hashemi äußerte die Hoffnung, dass das OANA-Treffen in der iranischen Hauptstadt neben der Entwicklung der bilateralen und multilateralen Beziehungen zwischen den Nachrichtenagenturen den Weg ebnen könnte, um die katastrophale Situation im Nahen Osten zu verbessern.

„Der Nahe Osten steht unglücklicherweise unter dem Einfluss von Extremismus und Gewalt, und die Weltmächte haben direkt oder indirekt, offen oder heimlich oder freiwillig oder unfreiwillig zur Bildung und Förderung solcher Ereignisse beigetragen“, sagte er und fügte hinzu, dass OANA-Mitglieder können die Gelegenheit nutzen, über Probleme und Notlagen ihrer Nationen zu sprechen.

„Wir hoffen, IRNA, als eines der Gründungsmitglieder von OANA und ein altes Mitglied, die Kapazitäten der Organisation zu nutzen und die Zahl ihrer Zuschauer in einer Region zu erhöhen, in der rund zwei Drittel der Weltbevölkerung leben“, sagte er.

„Das Hauptziel des bevorstehenden OANA-Treffens ist es, durch die Stärkung der Medienallianz und durch die Förderung von Synergien zwischen den Nachrichtenagenturen das Bewusstsein für die regionalen Probleme zu erhöhen“, sagte er.

Der Geschäftsführer der IRNA, der sich auf die Herausforderungen der Internet-basierten Medien bezieht, sagte, dass das Aufkommen der neuen Internet-basierten Medien und die Verbreitung der sozialen Medien den offiziellen Medien eine neue Rolle gegeben haben.

„Die offiziellen Medien können die neuen Kapazitäten (die von den internetbasierten und sozialen Medien bereitgestellt werden) nutzen, um sich selbst zu stärken“, sagte Hashemi.

Er sagte, dass das OANA-Treffen auch die Probleme bezüglich der Herausforderungen und neuen Potenziale der internetbasierten und sozialen Medien aufwerfen wird.

Er äußerte die Hoffnung, dass die OANA-Mitglieder durch Brainstorming Durchbrüche darstellen und neue Horizonte eröffnen könnten.

Die Organisation für die Nachrichtenagenturen im Asien und im Pazifik (OANA) wurde im Jahr 1961 und mit der UNESCO-Unterstützung ins Leben gerufen. Derzeit hat diese Organisation 44 Mitglieder aus 35 unterschiedlichen Ländern.

IRNA leitete von 1997 bis 2000 OANA und dann bis 2016 war sie Vizepräsident. Derzeit ist Irans staatliche Nachrichtenagentur ein Mitglied des Exekutivkomitees.

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