31.08.2018, 01:13
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Zarif drängt auf eine engere Beziehung mit Islamabad

Teheran, 31. August, IRNA – Bei einem Treffen zwischen dem iranischen Außenminister Mohammad Javad Zarif und pakistanischen Parlamentspräsident haben der Iran und Pakistan ihren Willen bekräftigt, die nachbarschaftlichen Beziehungen in allen Bereichen, insbesondere im Kampf gegen den Terrorismus, zu stärken.

Bei seiner Ankunft in der pakistanischen Hauptstadt am Donnerstag hatte Zarif ein Treffen mit Asad Qaiser, dem neu gewählten Parlamentspräsidenten der Nationalversammlung. Sie diskutierten über Themen von gemeinsamem Interesse.

Während des Treffens betonte Zarif brüderliche Beziehungen zwischen den beiden Nachbarn und forderte eine engere Zusammenarbeit zwischen Teheran und Islamabad unter der neuen Regierung des pakistanischen Premierministers Imran Khan.

Der Iran strebe „die beste und stärkste Verbindung mit seinem Nachbarn Pakistan an“, sagte Zarif dem pakistanischen Parlamentschef.

Der hochrangige iranische Diplomat begrüßte Islamabad weiter, weil er Maßnahmen zur Förderung des Kampfes gegen den Terrorismus ergriffen hatte. „Wir sehen Pakistan als den Partner des Iran, dauerhaften Frieden in der Region zu schaffen.“

Qaiser forderte eine stärkere Einheit unter den muslimischen Ländern und erklärte, dass Pakistan dem benachbarten Iran im Einklang mit diesem Ziel große Bedeutung beimesse.

Die beiden leitenden Beamten erforschten auch Möglichkeiten zur Förderung der Beziehungen zwischen Teheran und Islamabad auf regionaler und internationaler Ebene in verschiedenen Bereichen, insbesondere im Kampf gegen Terrorismus und Extremismus.

Während seines zweitägigen Aufenthalts soll sich der iranische Außenminister mit hochrangigen pakistanischen Beamten zusammensetzen, unter anderem mit Imran Khan, seinem Amtskollegen Shah Mehmood Qureshi und dem Stabschef der Armee Qamar Javed Bajwa.

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