Teheran begrüßt Vertiefung der Beziehungen zu London

Teheran, 31. Juli, IRNA - Der iranische Präsident Hassan Rouhani begrüßte die Vertiefung der Beziehungen zwischen Teheran und London und sagte: „Glücklicherweise hatten der Iran und Großbritannien in den letzten Jahren ernsthaften Willen, die Beziehungen zwischen den beiden Ländern zu entwickeln“.

Bei einem Treffen mit dem britischen Botschafter in Teheran Rob Macaire am Dienstag sagte Rouhani, während er sein Beglaubigungsschreiben entgegennahm: „Heute befinden wir uns in einem sehr kritischen Punkt in der Geschichte bezüglich des Atomabkommens und Europas transparente Einstellung zur Kompensierung des illegalen Rückzugs der USA aus dem Deal sind für die iranische Nation sehr wichtig“.

„Die Islamische Republik Iran hat nie Spannungen in der Region gesucht und will nicht, dass auf den Wasserstraßen der Welt ein Problem auftritt, sondern sie wird ihre Rechte, Öl zu exportieren, niemals aufgeben“, fügte der Präsident hinzu.

Er kritisierte auch die unvollständige Umsetzung des Nuklearabkommens in Wirtschaft und Handel sowie die Bankbeziehungen einiger Unterzeichner: „Die Islamische Republik Iran ist immer bereit, Beziehungen zu europäischen Ländern aufzubauen und jetzt, nach dem illegalen Rückzug der USA aus dem Deal und in der begrenzten Zeit hat Europa diese Chance, praktische Maßnahmen umzusetzen“.

Bei demselben Treffen sagte Rob Macaire, dass die britische Regierung die weitere Umsetzung des iranischen Atomabkommens unterstütze.

Er sagte: „Heute bemühen sich die europäischen Länder darum, das Abkommen zu bewahren, insbesondere in Bezug auf seine wirtschaftlichen Aspekte, was beispiellos ist“.

Irans Deeskalationspolitik in der Region sei sehr wichtig, sagte er und fügte hinzu: „Wir streben nach einer Weiterentwicklung der Beziehungen mit dem Iran und glauben daran, dass die Lösung von Krisen und Problemen nur durch Dialog und Diplomatie möglich ist“.

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