Russlands Botschafter betont Legalität Irans Präsenz in Syrien

Teheran, 19. Juli, IRNA - Der russische Botschafter im Iran Levan Dshagaryan teilte einer russischen Zeitung mit, dass die Präsenz des Iran in Syrien legitim ist, da er auf Ersuchen syrischer Regierung im arabischen Land präsent ist.

Der russische Botschafter äußerte sich in einem Interview mit der russischen Zeitung „Kommersant“, in dem er auch auf Russlands Versuche hinwies, eine mögliche militärische Konfrontation zwischen dem Iran und dem israelischen Regime in Syrien unter Kontrolle zu bringen.

„Von Zeit zu Zeit gab es Konflikte, und wir sind natürlich besorgt über die Möglichkeit einer militärischen Konfrontation zwischen den iranischen und israelischen Streitkräften in Syrien. Wir werden unser Bestes tun, um zu verhindern, dass Spannungen eskalieren“, sagte Dshagaryan.

Er fügte hinzu: „Der Iran ist kein kleines Land. Der Iran ist ein großes Land, das eine unabhängige Außenpolitik verfolgt. Die Zusammenarbeit mit Iranern kann nur durch überzeugende Arbeiten erfolgen. Druck auf den Iran wird negative Auswirkungen haben“.

Über den Rückzug der USA aus dem Atomabkommen mit Iran und ihre möglichen Auswirkungen auf die bilateralen Beziehungen zwischen Russland und dem Iran erklärte der russische Vertreter: „Unser Handel und unsere bilateralen Wirtschaftsbeziehungen entwickeln sich, trotz der Gefahr von US-Sanktionen haben wir eine Reihe großer gemeinsamer Projekte“.

Auf die Frage, ob Russland nach dem Inkrafttreten der US-Sanktionen im Oktober weiterhin iranisches Öl kaufen wird, sagte Dshagaryan: „Wir akzeptieren keine einseitigen US-Sanktionen. Unserer Meinung nach sind sie illegal. Der Iran hat sich an seine Verpflichtungen aus dem Atomabkommen gehalten, und die IAEO hat dies wiederholt bestätigt“.

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