18.07.2018, 12:10
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Taten von Europa gefragt, nicht nur Worte

Teheran, 18. Juli, IRNA – Der iranische Außenminister Mohammad Javad Zarif betonte die Bedeutung der Beziehungen zwischen dem Iran und Europa nach dem US-Ausstieg aus dem Atomabkommen mit Teheran und unterstrich die Handlungen und Maßnahmen von europäischen Seiten statt Worten.

Zarif sagte in einem Interview mit Euronews: „Was wir von den Europäern benötigen, ist zum Einen die politische Verpflichtung, die sie eingegangen sind. Zum Anderen sind jetzt auch Handlungen und Maßnahmen gefragt, nicht nur das geschriebene oder gesprochene Wort. Und zwar im Bankensektor, im Investment- und Energiebereich, im Transportwesen und im Bereich des Europäischen Währungssystems“.

Er sagte in Bezug auf das Treffen zwischen den russischen und amerikanischen Präsidenten in Helsinki und die Verhandlungen über Syrien: „Ich glaube, dass die Syrer ihre Zukunft selbst entscheiden sollen. Ich denke, dass die syrische Nation in den letzten sieben Jahren gegenüber Drücken, Terroranschlägen und Angriffen von Extremisten Widerstand geleistet haben. Iran und Syrien haben auch bewiesen, dass sie durch ihre Unterstützungen an der Seite des syrischen Volkes stehen“.

Iranischer Topdiplomat fügte hinzu: „Wir verfügen über eine gute Kommunikation und Koordination mit Russland und mit der syrischen Regierung, und das werden wir auch fortführen. Wir machen keinen Hehl aus unseren Zielen. Und wir verfolgen die gleichen Absichten wie die Russische Föderation, die da heißen: Kampf gegen Terrorismus und Extremismus“.

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