Iran reicht eine Klage gegen die anti-iranischen US-Sanktionen ein

Teheran, 17. Juli, IRNA - Nachdem US-Präsident Trump sich aus dem Atomabkommen mit dem Iran zurückgezogen habe, erklärte sich der Iran bereit, an Abkommen ohne die USA festzuhalten. Washington will aber neue Sanktionen gegen den Iran verhängen, deswegen reicht Teheran eine Klage gegen USA ein.

Der iranische Außenminister Mohammad Javad Zarif twitterte am Montag, dass Iran eine Klage gegen unilaterale Maßnahmen der USA gegen den von Iran, der EU, China und Russland unterzeichneten multilateralen Vertrag im Jahr 2015 beim Internationalen Gerichtshof eingereicht hat.

„Heute reichte der Iran eine Beschwerde beim Internationalen Gerichtshof (ICJ) ein, um die USA zur Verantwortung zu ziehen, weil sie unrechtmäßige Sanktionen verhängt haben. Angesichts der Verachtung der USA für Diplomatie und rechtliche Verpflichtungen ist der Iran der Rechtsstaatlichkeit verpflichtet. Es ist zwingend notwendig, ihrer Gewohnheit zu widersprechen, internationales Recht zu verletzen“, twitterte iranischer Topdiplomat.

Dem politischen Chefstratege im US-Außenministerium Brian Hook zufolge würde die neue Runde der Sanktionen durch USA gegen den Iran am 4. August 2018 beginnen. Sie umfassen den Automobilsektor, Handel und Gold. Die nächste Phase trete am 4. November in Kraft; dies betreffe den Energie- und Bankbereich.

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