Dollar-freier-Handel bei Wiener Sitzung zur Diskussion gestellt

Teheran, 11. Juli, IRNA – Der iranische Vizeaußenminister Seyyed Abbas Araghchi teilte mit, dass während des Treffens am Freitag in Wien bestimmte operative Ansätze in den Bereichen Ölexporte und Bankgeschäfte von allen teilnehmenden Außenministern diskutiert und unterstrichen wurden, darunter auch die Abschaffung des Dollars bei Transaktionen zwischen dem Iran und den Wirtschaftsparteien.

Araghchi verwies in einem Interview mit IRNA auf die am Freitag abgehaltene Atomabkommen-Sitzung und sagte, bei diesem Treffen haben die verbleibenden Unterzeichnerstaaten des iranischen Nukleardeals den Stopp des Handels mit Dollar mit dem Iran betont.

„Vor allem unterstrichen die Außenminister die Erfüllung ihrer Verpflichtungen in unterschiedlichen Bereichen, darunter die Aufrechterhaltung und Förderung umfassenderer Wirtschafts- und Branchenbeziehungen mit dem Iran; die Erhaltung und Aufrechterhaltung wirksamer Finanzkanäle mit dem Iran; weitere Exports vom iranischen Öl- und Gaskondensat, Erdölprodukten und Petrochemikalien; die Fortsetzung der See- (einschließlich Schiffs- und Versicherungs-), Land-, Luft- und Schienenverkehrsbeziehungen“, fügte er hinzu.

Auf die Frage nach den Ergebnissen des Freitagstreffens antwortete iranischer Atom-Unterhändler, dass die Abschlusserklärung die Entschlossenheit der Mitglieder zum Erhalt des Nukleardeals im Gegensatz zu dem Willen der USA, ihn zu verwerfen, deutlich zum Ausdruck gebracht habe.

Araghchi erinnerte daran, dass die Verhandlungen mit den europäischen, russischen und chinesischen Seiten fortgesetzt werden. Die verbleibenden Unterzeichner von Atomabkommen bestanden auf der vollständigen Umsetzung des Abkommens und räumten ein, dass die Aufhebung der Sanktionen und das Recht des Iran, davon zu profitieren, ein Schlüsselbereich des Abkommens ist.

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