Iran ruft dazu auf, palästinensische und jemenitische Kindermassaker zu stoppen

New York, 10. Juli, IRNA – Der ständige Vertreter der islamischen Republik Iran bei den Vereinten Nationen Gholamali Khoshroo rief dazu auf, das Töten palästinensischer und jemenitischer Kinder durch das israelische und das saudische Regime zu stoppen.

Anlässlich der Debatte des UN-Sicherheitsrats über Kinder und bewaffnete Konflikte forderte Khoshroo den UN-Chef António Guterres auf, die Namen des zionistischen Regimes Israels und Saudi-Arabiens in einer Liste der Kindermörder aufzuführen.

„Trotz aller Gräueltaten gegen palästinensische Kinder wurde die IDF (Israelische Verteidigungsstreitkräfte) leider nie in UNSG-Berichten auf die schwarze Liste gesetzt. Es wird erwartet, dass der Bericht 2018 Israel an die Spitze der Liste der Verstöße gegen die Rechte von Kindern in bewaffneten Konflikten setzt“, sagte Khoshroo.

Ihm zufolge ist die Situation von Kindern im Jemen, wo laut UNICEF mehr als 2.200 Kinder getötet wurden und fast alle Kinder dringend humanitäre Hilfe benötigen, allenfalls mit palästinensischen Kindern vergleichbar.

Iranischer Diplomat forderte die Intensivierung der Bemühungen zur Verhinderung der Eskalation aktueller Konflikte.

Khoshrooo sagte weiter: „Ebenso müssen alle Täter von Verstößen gegen Kinder in bewaffneten Konflikten durch strikte, konsequente und nichtdiskriminierende Anwendung des Völkerrechts zur Rechenschaft gezogen und vor Gericht gestellt werden. Ausnahmesituationen für Kindermörder verschärfen nur die Situation und gefährden das Leben unserer Kinder weiter“.

„Die Politik des vorsätzlichen Tötens von Kindern als Kriegstaktik wird von Israel, Saudis und Emiratis sowie von ISIS verfolgt. Ziel ist es, die Gegner maximal unter Druck zu setzen“, sagte er abschließend.

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