Iran wird es nicht zulassen, dass die US-Politik die Beziehungen Teherans zur Welt beeinträchtigen

Teheran, 4. Juli, IRNA – „Die iranische Nation widersetzt sich den ungesetzlichen Handlungen der Vereinigten Staaten und wird nicht zulassen, dass ihre Politik Teherans Beziehungen zur Welt negativ beeinflusst“, sagte der Irans Staatschef Hassan Rouhani bei einem Treffen mit seinem Amtskollegen Van der Bellen.

Rouhani sagte am Mittwoch bei einem Treffen zwischen den hochrangigen iranischen und österreichischen Delegationen: „Die extraterritorialen Tendenzen eines Landespräsidenten sind in der heutigen Welt nicht akzeptabel, und alle Länder müssen diesen Maßnahmen zum Schutz ihrer Unabhängigkeit und Identität standhalten“.

Er forderte von EU dazu auf, den Unilateralismus der US-Regierung deutlicher zu verurteilen.

Iranischer Präsident verwies auf die guten und positiven Beziehungen zu Österreich und sagte: „Iran und Österreich haben gute Positionen in Westasien und der Europäischen Union und können ihre Positionen für den Ausbau der regionalen und internationalen Zusammenarbeit nutzen“.

Rouhani fügte hinzu: „Die Entwicklung der Beziehungen zwischen den beiden Nationen ist das beste und sicherste Kapital für die Aufrechterhaltung, Vertiefung und Förderung der Beziehungen zwischen den beiden Ländern“.

An einer anderen Stelle seiner Rede verwies er auf die regionalen Fragen und sagte: „Der Terrorismus stellt eine große Bedrohung für die Region und die Welt dar, und der Schritt Irans im Kampf gegen den Terrorismus ist stabilitätsfördernd, sicherheitsfördernd und von Nutzen für die Region und die Welt“.

Er wies auch auf die kritische Situation in Jemen und Syrien und die Notwendigkeit der Soforthilfe als wichtigste Menschenrechtsaktion in der Welt hin und betonte die Bedeutung der Zusammenarbeit in der Welt, um diesen Ländern Nahrungsmittel- und Medikamentenhilfe zu leisten.

Auf demselben Treffen beschrieb der Präsident Österreichs, Alexander Van der Bellen, die Beziehungen zwischen den beiden Ländern als positiv und sagte: „Es gibt genügend Potenziale und Möglichkeiten für die Entwicklung der Beziehungen zwischen Teheran und Wien, die am besten genutzt werden müssen“.

„Österreich ist entschlossen, seine Beziehungen und Zusammenarbeit mit dem Iran unter allen Umständen zu fördern“, sagte er und fügte hinzu: „Die extraterritorialen und sekundären Sanktionen der Vereinigten Staaten verstoßen gegen internationale Gesetze und verletzen die Menschenrechte, und österreichische Unternehmen bevorzugen dies nicht“.

9407**