Iran lehnt US-Bericht über Menschenhandel als „voreingenommen und politisiert“ ab

Teheran, 2. Juli, IRNA - Der Sprecher des iranischen Außenministeriums Bahram Ghasemi lehnte den Bericht des US-Außenministeriums über Menschenhandel mit dieser Begründung ab, dass er die Aufmerksamkeit der Welt von der „interventionistischen Politik der USA“ ablenken wolle.

„Wir lehnen diesen voreingenommenen und politisierten Bericht ab, der unbegründete und unrealistische Vorwürfe gegen Menschenhandel gegen Länder wie die Islamische Republik Iran, die auf unzuverlässigen Quellen und ungenauen Informationen basieren, erhoben hat“, sagte Ghasemi in einer am Montag veröffentlichten Erklärung.

„Die US-Regierung versucht, die Aufmerksamkeit der Welt von ihrer interventionistischen und destabilisierenden Politik abzulenken, die sie in der ganzen Welt, insbesondere in Westasien und Afrika, verfolgt, um die Ausbreitung des organisierten kriminellen Menschenhandels zu ermöglichen“, fügte er hinzu.

Iranischer Diplomat verwies auf die zunehmende Besorgnis der internationalen Gemeinschaft über Menschenhandel, insbesondere den Handel mit Frauen und Kindern und sagte: „Die einseitigen Aktionen, einschließlich die Einstufung von Ländern in Bezug auf organisierte Kriminalität wie Menschenhandel und die Veröffentlichung von voreingenommenen Berichten gegen unabhängige Staaten, widersprechen nicht nur internationalen Regeln und Standards, sondern unterminieren auch die internationalen Bemühungen der Regierungen, diese Verbrechen zu bekämpfen“.

Ghasemi betonte, „deshalb die US-Regierung für ihre Handlungen verantwortlich gemacht werden muss“.

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