Teheran weist Frankreichs Vorwürfe gegen Iran als „eine große Lüge“ zurück

Teheran, 30. März, IRNA - Der Iran hat die Vorwürfe Frankreichs zurückgewiesen, dass Teheran Waffen nach Jemen schicken würde.

Der Sprecher des iranischen Außenministeriums Bahram Ghasemi, äußerte sich am Donnerstag als Reaktion auf die Behauptung des französischen Außenministers Jean-Yves Le Drian, dass die Jemen-Houthi-Kämpfer „vom Iran mit Waffen versorgt werden“.

Ghasemi beschrieb die Behauptung von Le Drian als „falsch und eine große Lüge, deren Wiederholung durch einige regionale und überregionale Länder die Entschlossenheit der Islamischen Republik Iran nicht ändern wird, um die Weltöffentlichkeit über eine der schlimmsten humanitären Katastrophen und Kriegsverbrechen in der Zeitgeschichte und die Unterdrückung der wehrlosen Menschen im Jemen aufzuklären“.

„Den Aggressor zu bewaffnen und andere zu beschuldigen, wird nirgendwo hinführen und die erwachten Gewissen werden die ultimativen Zeugen und Richter sein“, sagte er.

Ghasemi sagte auch, tägliche Angriffe von saudischen Kampfflugzeugen auf das jemenitische Volk hätten den Volkswirtschaften der Länder, die Waffen in das Königreich exportieren, Vorteile gebracht.

„Die Menschen in den Ländern, die Waffen an Saudi-Arabien verkaufen, sollten wissen, dass ihre jeweiligen Regierungen an der humanitären Krise im Jemen beteiligt sind und dafür zur Verantwortung gezogen werden sollten, Riad mit den fortschrittlichsten Waffen auszurüsten“, fügte er hinzu.

Der iranische Sprecher riet den französischen Staatsmännern, aus der Vergangenheit zu lernen und ein wenig über die Menschheit nachzudenken, anstatt sich auf Waffenverkäufe an die Aggressoren zu konzentrieren.

Am Dienstag hat der saudische UN-Botschafter Abdullah al-Muallami dem Sicherheitsrat ein Schreiben vorgelegt, in dem gefordert wird, dass der Iran zur Verantwortung gezogen wird, weil er den jemenitischen Houthi-Kämpfern angeblich ballistische Raketen geliefert hat.

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