Riad kann Terrorgeschichte nicht durch die Verbreitung von Anti-Iran-Lügen verbergen

Teheran, 20. März, IRNA - Teheran hat den jüngsten Vorwurf des saudischen Kronprinzen, dass der Iran Terroristenführer unterwerfe, scharf zurückgewiesen. Er sagte, das Regime in Riad könne seine Geschichte der Schaffung und Förderung des Terrorismus nicht verbergen, indem es „Lügen“ über die Islamische Republik verbreitet.

Der Sprecher des iranischen Außenministeriums Bahram Ghasemi machte die Bemerkung am Dienstag, kurz nachdem Mohammed bin Salman der CBS-Nachrichtensendung sagte, dass der Iran eine destabilisierende Kraft in der Region sei und Al-Qaida-Anführer beherbergt und unterstützt habe.

Ghasemi nannte die Behauptung über die Anwesenheit solcher Personen im Iran „eine große Lüg“.
„Durch solche Lügen kann er die Rolle der saudischen Regierung und Herrscher bei der Schaffung der gefährlichsten terroristischen Gruppen in der Zeitgeschichte und bei bemerkenswerten terroristischen Vorfällen wie den Anschlägen vom 11. September in New York nicht verbergen“, fügte er hinzu.

Die USA haben die Anschläge vom 11. September als Vorwand genutzt, um einen sogenannten Krieg gegen den Terror in Asien zu starten, in dessen Rahmen er später in diesem Jahr mit seinen NATO-Verbündeten in Afghanistan einmarschiert habe, fügte Ghasemi hinzu.

Iranischer Diplomat sagte weiter, in den ersten Jahren der Invasion Washingtons haben einige al-Qaida-Führer aus Afghanistan geflohen und illegal in die Grenzen der Islamischen Republik eingedrungen.

Sie wurden jedoch festgenommen, darunter auch einige Mitglieder der Familie von Al-Qaida-Anführer Osama bin Laden, und an ihre jeweiligen Länder übergeben, bemerkte Ghasemi.

„Bin Salman versucht bei seinem Besuch in den USA, mit allen Mitteln den Weg für seine Krönung zu ebnen, aber es scheint, als ob die Hunderte von Milliarden Dollar der saudischen Bevölkerung in die Waffenindustrie der USA fließen, hat diesen Zweck nicht erfüllt. Er versucht nun, die bewiesenen Berichte der derzeitigen Machthaber Saudi-Arabiens über die Unterstützung von Terrorismus und Extremismus zu vertuschen zu beschönigen“, sagte er.

Ghasemi fuhr fort, dass jeder gut darüber Bescheid wisse, wie al-Qaida durch die saudischen Geheimdienste und die systematischen Kontakte des Königreichs mit den Terroristen gegründet worden sei.

Die US-Dokumente zu den Anschlägen vom 11. September haben gezeigt, dass viele der derzeitigen saudischen Machthaber eine flagrante Rolle bei den Terror-Vorfällen gespielt haben, fügte er hinzu.