Außenminister Zarif fordert die Beilegung der Syrien-Krise ohne ausländischen Druck

Astana, 16. März, IRNA - Irans Außenminister Mohammad Javad Zarif drängte darauf, die Krise in Syrien ohne ausländischen Druck zu lösen.

Eine politische Lösung für syrische Probleme zu erreichen, bedarf einer realistischen Sicht, sagte Zarif am Freitag zu den Randlinien der 9. Runde der Friedensgespräche in Astana.

Er brachte seine Hoffnung zum Ausdruck, dass der politische Prozess auf der Achtung der Souveränität, der territorialen Integrität und der Integration Syriens beruhen und auch das Eingreifen fremder Länder verhindern würde.

Irans Topdiplomat fuhr fort, die syrische Krise habe militärische, menschliche und politische Dimensionen und die Gespräche in Astana spielten eine bemerkenswerte Rolle bei der Überwindung dieser Probleme.


«Seit Beginn der Syrien-Friedensgespräche in den vergangenen 14 Monaten wurden die Treffen auf Ministerebene abgehalten», sagte Zarif und fügte hinzu, dass der Gipfel in naher Zukunft veranstalten werde, um die Errungenschaften der Treffen näher zu bewerten.

In Bezug auf die Erfolge des syrischen Militärs und seiner Verbündeten bei der Bekämpfung der ISIS-Terroristen und der al-Nusra-Front sagte Zarif, dass die wichtigen Teile des syrischen Bodens von Terroristen befreit seien.

Die Friedensgespräche von Astana begannen im Januar 2017 mit der Vermittlung von Russland und dem Iran, zwei Verbündeten Syriens, sowie der Türkei.

Die drei Länder gelten als Garantenstaaten für den Friedensprozess.

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