Iran hofft, dass in Wien ein gemeinsames Verständnis erreicht wird

Wien, 16. März, IRNA - Der iranische Vizeaußenminister Abbas Araghchi, der am Freitag in Wien an einer Sitzung des Gemeinsamen Atomabkommen-Ausschusses teilnehmen wird, äußerte die Hoffnung, dass in der 11. Sitzung der gemeinsamen Kommission für Atomabkommen ein gemeinsames Verständnis des Status Quo erreicht werde.

Araghchi teilte mit, er habe sich bereits mit den Delegationen der EU, Deutschlands Russlands und Frankreichs getroffen, und das Treffen mit anderen Delegierten stehe auf der Tagesordnung.

«Bei bilateralen Treffen, die bisher in Wien stattfanden, wurden die Fälle der Verletzung des Atomabkommens durch die Vereinigten Staaten diskutiert», sagte iranischer Topdiplomat IRNA.

«Die von Herrn Trump festgesetzte Frist verstoßt gegen die Verpflichtungen der Vereinigten Staaten, weil dies eine Atmosphäre der Unsicherheit und Zweifel darüber entstehen lässt«, sagte er weiter und begründete das mit der bevorstehenen Unklarheiten nach dieser Frist. «Dies wird sicherlich dazu führen, dass den Nukleardeal zu diesem Zeitpunkt nicht erfolgreich umgesetzt wird, und dies ist unserer Meinung nach eine klare Verletzung des Abkommens».

Auf einer Frage in Bezug auf die US-Behauptungen über die Verbesserung des Nuklearabkommens antwortete Araghchi: «Unsere Haltung ist ganz klar. Es ist nicht möglich, dieses Abkommen erneut zu öffnen oder nachzuverhandeln. Aus unserer Sicht ist es unmöglich, eine ergänzende Vereinbarung zu erreichen oder einen Anhang oder Formulierungen hinzuzufügen».

Die 11. Sitzung des Gemeinsamen Atomabkommen-Ausschusses findet am Freitag in Wien unter dem Vorsitz von die EU-Vertreterin Helga Schmid, Abbas Araqchi und mit Teilnahme von G-5 + 1-Vertretern statt.

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