Iran fordert mehr Informationen über Angriff auf Residenz seines Botschafters in Wien

Teheran, 12. März, IRNA - Der Sprecher des iranischen Außenministeriums Bahram Ghasemi sagte: «Wir stehen mit Beamten in Teheran und Österreich in Kontakt, um Informationen über den jüngsten Angriff auf den Wohnsitz des iranischen Botschafters in der österreichischen Hauptstadt zu erhalten».

Ein Angreifer habe auf einen diplomatischen Polizisten vor der Residenz des iranischen Botschafters in Wien angegriffen, teilte die österreichische Polizei am Sonntagabend mit. Der Wachposten erlitt eine Schnittverletzung.

Ghasemi sagte Reportern am Sonntag, dass der Angreifer etwa 26 Jahre alt und anscheinend ein österreichischer Staatsbürger sei.

«Die Identität des Angreifers und seine Absichten sind noch unklar», sagte er.

Er äußerte die Hoffnung, dass die österreichische Polizei und die Beamten die Ermittlungen zu diesem Thema abschließen und Teheran innerhalb weniger Stunden mehr Informationen über die Identität und die Absichten des Angreifers liefern könnten.

Er verwies auch auf sein Telefonat mit dem österreichischen Botschafter in Teheran und sagte, dass der Wohnsitz des iranischen Botschafters nicht beschädigt sei und der verletzte Soldat, der angegriffen worden sei, ins Krankenhaus gebracht worden sei.

AFP zufolge habe der Soldat zunächst vergeblich Pfefferspray eingesetzt und schließlich «mindestens vier» Schüsse aus seiner Dienstwaffe abgefeuert. Der Angreifer sei vor Ort gestorben.

«Wir wollen, dass die österreichische Regierung den Fall prüft und sein Bestes tut, um die iranische diplomatische Mission zu schützen», betonte er.

Infolge dieses Vorfalls werden alle diplomatischen Einrichtungen in der Stadt Wien verstärkt überwacht.

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