07.03.2018, 11:43
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Iran unterzeichnet MoU mit deutschsprachigen Ländern

Zanjan, 7. März, IRNA – Die iranische Organisation für Kulturerbe, Handwerk und Tourismus in der Provinz Zanjan unterzeichnet eine Absichtserklärung mit deutschen und österreichischen Museums.

Deutsches Bergbau-Museum Bochum, Römisch-Germanisches Zentralmuseum Mainz, Archäologisches Museum Frankfurt und das Wiener Naturhistorische Museum beabsichtigen ihre kulturellen Beziehungen mit der iraischen Kulturerbe-Organisation zu vertiefen.

Am Rande der vierten wissenschaftlichen Tagung für die archäologischen Forschungen und interdisziplinäre Studie über Salzmumien und Salzbergwerk von Chehrabād, in der Provinz Zanjan, wurde eine wissenschaftliche Absichtserklärung unterzeichnet.

Es zielt darauf ab, die Zusammenarbeit mit Deutschland und Österreich für die Erhaltung und Restaurierungen von historischen Objekten in Zanjan zu entwickeln und stärken, sagte Yahya Rahmati, der Leiter der Organisation für Kulturerbe, Handwerk und Tourismus in der Provinz Zanjan, vor Journalisten.

Dieser Absichtserklärung zufolge wird die deutsche Seite finanzielle und technische Unterstützung leisten, um das Niveau des Museums zu erhöhen.

Im Rahmen dieses Projektes sollen die deutschsprachigen Delegationen nach Zanjan und die Iraner auch nach Deutschland reisen, um die Kooperationen zu stärken. Zudem werden Ausstellungen diesbezüglich in Teheran und auch in diesen europäischen Ländern veranstaltet.

Knapp 1.800 historische Objekte, davon 746 in die UNESCO-Welterbeliste eingetragen worden sind, sind in dieser Region entdeckt.

Im iranischen Salzbergwerk von Chehrābād wurden vor einigen Jahren Überreste von antiken, mumifizierten Bergleuten entdeckt.
Chehrābād liegt 70 Kilometer von Zanjan entfernt.

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