06.03.2018, 09:14
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Direktor des Musée du Louvre: Persien hat Europa fasziniert

Teheran, 6. März, IRNA - Der Direktor des Musée du Louvre, Jean-Luc Martinez, erklärte am Montag in Teheran, dass das alte und moderne Persien Europa fasziniert habe, und viele Werke aus dem Louvre zeugen von dieser Faszination.

Herr Jean-Luc MARTINEZ, Direktor des Louvre Museums, und der Direktor des Nationalmuseums des Iran, Herr Jibrael Nokandé, nahmen am Montagmorgen an einer Pressekonferenz anlässlich der Eröffnung der Ausstellung Louvre-Museum in Teheran teil.

Während der Konferenz begrüßte Martinez seine Anwesenheit und die Präsenz der Werke des Louvre im Nationalmuseum des Iran, die die Tiefe der französisch-iranischen kulturellen Beziehung beweisen.

In seiner Rede bezog er sich auf die Beziehungen, die seit dem 19. Jahrhundert zwischen den beiden Ländern bestanden, die eine Vorreiterrolle bei den Entdeckungen der beiden Länder in den Bereichen Exploration und Kulturerbe spielten.

Er fuhr fort, dass die außergewöhnliche Ausstellung «Louvre Museum in Teheran» die Früchte der Konventionen, die während des Besuchs von Präsident Rouhani in Paris im Jahr 2016 unterzeichnet wurden, präsentierte.

Die Veranstaltung solle nicht die iranische Kunst präsentieren, sondern insbesondere die kulturellen Beziehungen der beiden Länder stärken, so der französische Beamte.

Gwenaëlle Fellinger, Kulturkuratorin des Louvre-Departments für islamische Kunst, die ebenfalls an der Zeremonie teilnahm, kündigte an dass die Ausstellung «The Empire of Roses», die der Präsentation der Meisterwerke des Museums gewidmet war, setzt sich vom 28. März bis 23. Juli 2018 fort.

Auf einer Frage, warum die Werke der Qadjar-Zeit für die Ausstellung ausgewählt wurden, antwortete Gwenaëlle Fellinger, dass die Qadjar-Periode interessant sei und es führt dazu, dass sie außerhalb des Irans bekannter werden.

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