Ende des Atomdeals wird ein großes Bedauern sein

Teheran, 5. März, IRNA - Der iranische Präsident Hassan Rouhani sagt, jeder werde den möglichen Zusammenbruch des Nuklearabkommens zwischen dem Iran und der G5 + 1 bedauern, wenn die USA ihre Bemühungen fortsetzen, das Abkommen zu sabotieren.

Dr. Hassan Rouhani hat sich am Montagabend mit dem Außenminister Frankreichs Jean-Yves Le Drian getroffen und betont: „Der Zusammenbruch des Nuklearabkommens wird ein großes Bedauern sein, und natürlich werden wir auf alle Bedingungen vorbereitet sein, die gegen unseren Willen sind“.

Er fügte hinzu: „Zum Glück hat das Atomabkommen heute eine günstige Atmosphäre für die Entwicklung der Beziehungen und der Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern geschaffen, und wir sollten daran arbeiten, unsere wichtigen und gemeinsamen Ziele zu erreichen, um den Interessen der beiden Nationen zu dienen“.

Der Präsident beschrieb das Atomabkommen auch als Test für alle Verhandlungsparteien und fügte hinzu: „Die Stabilität des Deals beweist der Welt, dass Verhandlungen und Diplomatie die besten Optionen zur Lösung von Problemen sind und sein Ende bedeutet die Zeitverschwendung“.

Er betonte, dass alle Verhandlungsparteien des Atomabkommens ihren Verpflichtungen nachkommen müssen. „Der Iran wird niemals die erste Partei sein, die gegen das Atomabkommen verstößt, und er betrachtet das Abkommen als wirksam bei der Stärkung von Vertrauen, Frieden, Kooperation sowie regional und international Stabilität“.

Der Präsident der Islamischen Republik Iran verwies auf die historischen, freundschaftlichen Beziehungen zwischen Teheran und Paris in verschiedenen Bereichen wie Handel, Wirtschaft, Industrie, Landwirtschaft, Kultur, Transport und Energie und sagte: „Die beiden Regierungen Irans und Frankreichs sind entschlossen, umfassende, solide und freundschaftliche Beziehungen zwischen den beiden Ländern zu schaffen und entwickeln“.

In Bezug auf die Notwendigkeit einer Zusammenarbeit zwischen Iran und Frankreich bei der regionalen Stabilität und Sicherheit sagte der Präsident: „Frankreich und die Islamische Republik Iran haben eine positive Rolle bei der Lösung der jüngsten Probleme im Libanon gespielt“.

Bei demselben Treffen betonte der französische Außenminister Frankreichs Interesse und Respekt für die Aufrechterhaltung des Atomabkommens: „Die IAEO-Berichte zeigen, dass der Iran seinen Verpflichtungen voll und ganz nachkommt und Frankreich wird alles für die Stabilität des Nukleardeals tun“.

Er sagte auch: „Iran und Frankreich können eine gute Zusammenarbeit bei der Förderung von Stabilität und Sicherheit in der Region haben, indem sie vor allem humanitäre Katastrophen in den Ländern der Region verhindern und regionale Krisen lösen“.

„Wir sind daran interessiert, den Iran als Freundschaftsland in allen Fragen von gemeinsamem Interesse zu konsultieren und mit ihm zu kooperieren“, sagte der französische Außenminister.

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