Iran kann eine Lösung für die Krisen im Nahen Osten sein

London, 5. März, IRNA – Der britische Ex-Botschafter in den USA Peter Westmacott erklärte, Iran kann eine Lösung für die Krisen im Nahen Osten sein und kann zum Waffenstillstand und politischen Übergang im Jemen beitragen.

Westmacott sprach in einem Interview mit IRNA über seine Ansichten bezüglich der Entwicklungen im Nahen Osten und verwies auf die Rolle des Iran im Kampf gegen den Terrorismus. Er erklärte, am Anganf war es eine Gelegenheit für die westlichen Staaten mit dem Iran einen gemeinsamen Feind (Taliban) zu bekämpfen und diese Zusammenarbeit auch bei der Bekämpfung des Drogenhandels weiter zu führen.

Er sagte hinsichtlich des Image des Iran in den westlichen Medien, aufgrund des Einflusses des Iran in der Region sei Iran ein mächtiges Land, dass bei den arabischen Ländern am Persischen Golf besondere Besorgnis errege.

Zudem erklärte Westmacott, wegen Kritik an Israel im Iran fühle sich diese Regierung bedroht und bezeichne Iran als Quelle von Unruhen in der Region.

‘Dies ist meiner Meinung nach eine grobe Vereinfachung, Iran kann ein Teil der Lösung sein‘, fügte er hinzu.

Westmacott erklärte, Irans Erfolge im Kampf gegen Daesh haben keine Anerkennung gefunden, weil das allgemeine Verständnis es sei, dass Iran durch einen Stellvertreterkrieg Unruhen in der Region verursache.

Außerdem seien die USA, Israel und einige arabische Staaten der Meinung, dass das Atomabkommen den Iran viele Vorteile eingeräumt habe, fügte er hinzu.

Ferner verwies er auf den guten Willen der britischen Regierung und sagte, dass Großbritannien gegen die Aufkündigung des Atomabkommens sei.

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