Iran strebt stabile Beziehungen zu Frankreich an

Teheran, 5. März, IRNA - Die Präsidenten Irans und Frankreichs betonten, dass sie entschlossen seien, starke und stabile Beziehungen zwischen den beiden Ländern aufzubauen, und sich auf die Interessen der beiden Nationen konzentrieren werden.

Dr. Hassan Rouhani telefonierte am Sonntagabend mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron und sagte: «Die Entscheidung der Regierung der Islamischen Republik Iran besteht darin, stabile Beziehungen zu Frankreich aufzubauen, was zweifellos zu langjährigen freundschaftlichen Beziehungen zwischen den beiden Ländern beiträgt».

Dr. Rouhani erklärte: «Die Islamische Republik Iran ist bereit, sich mit Frankreich in allen Fragen der wirtschaftlichen, kulturellen und politischen Angelegenheiten zu beraten».

Der Präsident begrüßte die Haltung von Paris zum gemeinsamen umfassenden Aktionsplan (JCPOA) und betonte: «Teheran wird seinen Verpflichtungen gerecht werden, solange die anderen Seiten ihre Verpflichtungen einhalten».

Der Präsident der Islamischen Republik Iran, der den Dialog und die Zusammenarbeit zwischen dem Iran und der EU in regionalen Fragen sehr gut beschreibt, betonte, dass diese Partnerschaft nichts mit dem Atomabkommen zu tun habe und dass die Europäische Union in der gegenwärtigen Situation auf die uneingeschränkte Einhaltung der Vereinigten Staaten im Atomabkommen hinarbeitet.

«Die Bekämpfung des Terrorismus und die Unterstützung von Menschen auf der ganzen Welt, insbesondere in unserer Region, die mit Angriffen und Problemen konfrontiert sind, gehören zu den Themen, zu denen der Iran bereit ist, mit allen Ländern der Welt zusammenzuarbeiten und Konsultationen zu führen», sagte Rouhani weiter.

Der Präsident verwies auch auf die Ausbreitung der Hungersnöten und ansteckenden Krankheiten im Jemen sowie die anschließenden Bombenangriffe auf wehrlose Städte des Landes und forderte eine ernsthafte Aktion Europas und besonders Frankreichs, um den unterdrückten, unschuldigen Menschen in Jemen zu helfen.

Dr. Rouhani betonte auch: «Wir sind Zeugen von Kriegsverbrechen im Jemen, und in dieser Hinsicht müssen die Länder, die Saudi-Arabien und die arabische Koalition mit Waffen versorgen, zur Rechenschaft gezogen werden».

Der Präsident verwies auch auf die Lage im Libanon und äußerte die Hoffnung, dass die libanesischen Parteien in einer freundlichen und koordinierten Weise zusammenarbeiten könnten, um eine gute und gesunde Wahl zu markieren.

Irans Staatschef fuhr fort: «Wir sind bereit, eine multilaterale Partnerschaft mit anderen effektiven Ländern im Bereich der humanitären Hilfe für das syrische Volk aufzubauen».

Präsident Rouhani verwies auch auf den Besuch von Präsident Macron in Teheran und sagte: «Wir begrüßen diesen Besuch und glauben, dass die Teheran-Paris-Kooperation Auswirkungen auf bilaterale, regionale und internationale Fragen haben kann».

Der Präsident Frankreichs Emmanuel Macron betonte, dass «ich gerne klare, solide und stabile Beziehungen zum Iran aufbauen würde», und fügte hinzu: «Paris hat alle Anstrengungen unternommen, um das Atomabkommen zu verteidigen, und wir sind diesbezüglich klar und geradlinig».

Er fügte hinzu: «Ich habe immer betont, dass wir eine Neuverhandlung des Atomabkommens nicht befürworten, aber wir sind bereit, andere Fragen zu diskutieren».

Macron forderte auch eine Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern in regionalen Fragen, insbesondere in Bezug auf Syrien und den Libanon, und sagte, dass der Iran und Frankreich eine sehr große Verantwortung im Umgang mit der Situation in der Region tragen.

Der französische Präsident kündigte auch das Interesse seines Landes an, eine Initiative in Syrien zur Förderung von Stabilität und Frieden im Land zu fördern, und forderte die Zusammenarbeit Irans, um die Initiative voranzutreiben.

Macron äußerte auch die Hoffnung, dass er bald die Islamische Republik Iran besuchen werde.

9407**