Iran: Terroristen benutzen Zivilisten als Schutzschild in Ost-Ghouta

Teheran, 3. März, IRNA - Der Iran hat westliche Medien dafür kritisiert, eine Propagandakampagne gegen die Anti-Terror-Operationen der syrischen Armee gestartet zu haben. «Scharfschützen, die in der Nähe von ausgewiesenen sicheren Passagen stationiert sind, verhindern, dass Zivilisten Ost-Ghouta in der Nähe von Damaskus verlassen.»

Der iranische Vertreter Mohsen Ghanei sagte auf der Freitagssitzung der Menschenrechtskommission der Vereinten Nationen, dass die Brutalitäten bewaffneter terroristischer Gruppen, die in den vergangenen sieben Jahren von einigen bekannten Ländern gegen Zivilisten unterstützt wurden, ihren Höhepunkt erreicht haben und eine ernsthafte Bedrohung für Frieden und Sicherheit darstellen.

Er verwies auf eine enge Zusammenarbeit zwischen den sogenannten gemäßigten Gruppen und den Terroristen von Tahrir al-Sham (früher Jabhat al-Nusra) und sagt: «Obwohl der UN-Sicherheitsrat die Resolution 2401 in Bezug auf den sofortigen Waffenstillstand in Syrien gebilligt habe, haben sich aber die Angriffe der terroristischen Gruppe auf Wohngebiete in Damaskus und andere von der Regierung kontrollierten Regionen fortgesetzt. Sie behindern sogar Leute, die versuchen, Ost-Ghouta zu verlassen».

Er sagte, der Iran sei immer noch der Überzeugung, dass die Syrien-Krise durch den nationalen Dialog so gelöst werden könne und die Wahl der Menschen respektiert werden könne.

Ghanei betonte, dass ein nationaler Solidaritätsplan, der mit Unterstützung der syrischen Regierung und der Zivilgesellschaft umgesetzt worden sei, die Ordnung und Stabilität in viele Teile des Landes zurückgebracht habe und habe dazu geführt, dass humanitäre Hilfe beschleunigt worden waren und Flüchtlinge in die Heimat haben zurückkehren können.

Die Notsitzung des UN-Menschenrechtsrats am Freitag fand auf Wunsch Großbritanniens statt, um die Lage der Region Ost-Ghouta am Stadtrand von Damaskus zu untersuchen.

Seit Beginn der Krise in Syrien ist Ostern Ghouta unter der Kontrolle von Terroristen und wegen der großen Anzahl der dort lebenden Zivilisten hat es die syrische Armee nicht geschafft, die Kontrolle über die Region zu übernehmen.

Ost-Ghouta hatte in den vergangenen Tagen die schlimmsten Angriffe erlebt. Diese Region ist seit sieben Jahren von den Terroristen kontrolliert worden und die syrische Armee hat wegen der großen Anzahl Zivilisten diese Region nicht beherrschen können.

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