Atomabkommen ist ein Hindernis für Trump

Teheran, 30. Januar, IRNA - Der stellvertretende Außenminister Seyyed Abbas Araghtschi bezeichnete das Atomabkommen als ein Hindernis für Trump.

Araghtschi erklärte, nach Trumps Ansicht habe das Atomabkommen den Iran stärker gemacht. Trump wolle die Macht des Iran beschränken, daher beabsichtige er das Atomabkommen aufzukündigen.

Er fügte hinzu, Trump träume von dem Ausstieg des Iran aus dem Atomabkommen und wolle dieses Abkommen auf Kosten des Iran kündigen.

Solange das Atomabkommen in Interesse des Iran stehe, werde sich Iran an das Atomabkommen halten, sagte Araghtschi und betonte weiter, wenn dieses Abkommen seine Funktion nicht erfülle, werde Iran aus dem Atomabkommen aussteigen.

Er verwis auf die positiven Haltung der Europäischen Union bezüglich des Atomabkommens und erklärte, dass die Europäer über das Raketenprogramm des Iran besorgt seien. Er betonte: «Unser Standpunkt ist klar, das Atomabkommen ist weder Verhanderbar, noch wird etwas dazu gefügt».

Die Europäer wissen genau, dass Atomabkommen eine wichtige Rolle in Bezug auf die Sicherheit in Westasien spiele. Die Sicherheit in Europa sei mit der Sicherheit in Westasien verknüpft, erklärte er.

Araghtschi sagte bezüglich der Verhandlungen: «Für uns war es wichtig, nach Abschluss der Verhandlungen, dass die Urananreicherung des Iran respektiert wird». Er erklärte, es war eine rote Linie, dass die Urananreicherung des Iran nicht für nur einen Tag gestoppt werde.

«Wir haben nicht über die Aufhebung der Sanktionen verhandelt», betonte er und fügte hinzu, dass die Aufhebung der Sanktionen nicht das Hauptthema war, sondern das Recht der Nuklearenergie war das wichtigste Anliegen.

Irans Vizeaußenminister erklärte, dass es Verhandlungen aufgenommen wurden, um das unveräußerliche Recht des iranischen Volkes auf Nutzung von Nuklearenergie zu schützen. Die große Errungenschaft des Atomabkommen sei es, dass die internationale Gesellschaft, der Sicherheitsrat und die G 5+1-Länder, das iranische Atomprogramm respektieren, betonte er.

Araghtschi sagte bezüglich des Arak Nuklearkomplexes, dass es eine rote Linie für den obersten Führer war. Iran bestand darauf, dass der Arak Nuklearkomplex einen Schwerwasserreaktor bleiben sollte.

Die Essenz von Nuklearkomplex als einen Schwerwasserreaktor wurde akzeptiert, aber das Herzstück der Anlage sollte neu gestaltet werden, erklärte er weiter.

Iran habe es geschafft, ein neues Herzstück zu konstruieren, dass es weniger Plutonium produzierte. Dieses Konzept wurde von den amerikanischen Experten gebilligt und es war ein stolzer Moment für den Iran, betonte Araghtschi.

Zum Thema Arak Nuklearkomplex habe Iran zunächst gewonnen, aber habe den Medienkrieg jedoch verloren. Es wurde nur darüber berichtet, dass Arak Nuklearkomplex mit Beton befüllt wurde und über den Erfolg des Iran bezüglich der Neukonstruktion des Reaktorbehälter war nichts zu hören.

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