28 Januar 2018 - 12:06
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Botschafter: Russland kritisiert US-Politik gegenüber Atomabkommen

Isfahan, 28. Januar, IRNA - Der russische Botschafter im Iran Levan Dshagaryan betonte, dass der Iran alle seine Verpflichtungen aus dem Atomabkommen erfüllt und Russland kritisiert immer noch die Politik der Vereinten Staaten von Amerika gegenüber diesem Deal.

Der US-Präsident Donald Trump hat seit seinem Amtsantritt der Umsetzung des Atomabkommens immer wieder Hindernisse in den Weg gelegt und sogar gedroht, dass er die USA aus dem Deal herausnimmt, wenn die europäischen Regierungen ihn nicht korrigieren.

Bei einem Treffen mit dem Gouverneur der iranischen Provinz Isfahan Mohsen Mehralizadeh am Samstag wiederholte der russische Botschafter, dass Russland wie die europäischen Länder entschlossen sei, das Nuklearabkommen zu bewahren und die Position der Islamischen Republik Iran in dieser Hinsicht zu unterstützen.

An einer anderen Stelle seiner Rede verwies er auf die Kooperation zwischen den beiden Ländern im Kampf gegen Terrorismus und erinnerte daran: «Die Koordinierung zwischen dem Iran und Russland im Zusammenhang mit der Syrienkrise hat dazu geführt, dass die Bedrohung durch den Terrorismus und seine Bedrohungen weitgehend zunichtegemacht wurden».

In Bezug auf die schnell wachsende Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern, insbesondere auf dem Gebiet der Wirtschaft, sagte Dshagaryan auch, dass die 14. Sitzung der gemeinsamen Wirtschaftskommission Iran-Russland vom 5. bis 6. März in Moskau stattfindet und es wird erwartet, dass eine große Delegation von iranischen Händlern und Aktivisten daran teilnehmen.

Einem Bericht der russischen Botschaft in Teheran zufolge belief sich der Wert des Handelsaustauschs zwischen den beiden Ländern im Jahr 2016 auf 2,2 Milliarden Dollar, wovon ein Großteil auf den Export russischer Maschinen, Transportmittel, Lebensmittel und Metalle in den Iran entfiel.

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