Teheran und OeAD überprüfen gemeinsame Universitätsprojekte

Wien, 25. Januar, IRNA – Bei der zweiten gemeinsamen Iran-Österreich Wissenschaftskonferenz zur Universitätskooperation wurden die gemeinsamen Universitätsprojekte von Iran und Österreich in der Wirtschaftsuniversität Wien untersucht.

Auf der Wiener Konferenz wurden die gemeinsamen Projekte der Iran-Österreich-Universität vorgestellt und die beiden Seiten überprüften die Wege zur Erweiterung der Forschung und der wissenschaftlichen Zusammenarbeit.

Der iranische Botschafter in Wien Ebadollah Molaei, der stellvertretende Wissenschaftsminister Hossein Salar Amoli, der Leiter der iranischen Universität Mohammad-Ali Sobhanallahi, der Generaldirektor des österreichischen OeAD Stefan Zotti, sowie eine Gruppe von Universitätsprofessoren und Studenten nahmen an der Konferenz teil.

OeAD ist die österreichische Agentur für internationale Mobilität und Kooperation in Bildung, Wissenschaft und Forschung. Österreichische und iranische staatliche Universitäten, Private Universitäten, Fachhochschulen, Pädagogische Hochschulen sowie andere Forschungseinrichtungen können in diesem Rahmen kooperieren.

Der stellvertretende Wissenschaftsminister Salar Amoli sagte IRNA gegenüber nach der Konferenz: «Österreich ist für uns wegen seines hohen wissenschaftlichen Niveaus und seiner Universitäten wichtig ».

In Bezug auf die iranischen und österreichischen Projekten, die von OeAD unterstützt werden, sagte er auch: «17 Projekte von 81 Projekten ausgewählt wurden und es wird versucht, dass sie im nächsten Monat in Betrieb gehen werden».

Heinz Fischer, ehemaliger österreichischer Präsident, beschrieb über eine Videobotschaft die Zusammenarbeit zwischen Teheran und Wien in Wissenschaft, Kultur und Technologie als gut und lang anhaltend.

Er fügte hinzu, sein Land unterstütze die ausgewählten gemeinsamen Universitätsprojekte.

OeAD-Geschäftsführer Dr. Stefan Zotti verwies auch im Gespräch mit IRNA auf das große Interesse der iranischen Studenten für Studieren in Österreich. «Im letzten Jahr studierten über 2.000 iranische Studenten in Österreich und es zeigt die Bedeutung der Beziehungen der beiden Länder.»

Die Rolle der Wissenschafts- und Technologieparks im Iran beim Austausch des Wissens bezeichnete er als effizient. Ihm zufolge haben sich Irans Technologieparks in den letzten Jahren viel entwickelt.

Er unterstrich die Vertiefung der wissenschaftlichen Beziehungen, besonders in Medizinbereich.

Die erste wissenschaftliche Konferenz von Teheran und Wien fand im Rahmen der universitären Aktivitäten der gemeinsamen Arbeitsgruppen vor einem Jahr in der Universität Kharazmi in Iran statt.

9407**