Beziehungen zwischen EU und Iran wachsen trotz der US-Repressalie

Teheran, 22. Januar, IRNA - Irans Sprecher des Außenministeriums Bahram Ghasemi sagte am Montag, dass die Beziehungen zwischen Iran, Deutschland, Frankreich und Großbritannien gestärkt werden können.

Auf einer Frage, ob die Vereinbarung zwischen der drei europäischen Ländern, Deutschland, Frankreich und Großbritannien, über den Druck auf den Iran auf Tumps Vorschlag und unter dem Vorwand des Irans Raketenprogramms stimmt, antwortete Ghasemi auf seiner wöchentlichen Pressekonferenz: «Wir haben nichts von den europäischen Beamten dazu gehört und diese Frage wurde bei den Treffen mit der europäischen Seite nicht angesprochen».

Er fügte hinzu, dass Irans Beziehungen zu Europa gewachsen worden seien und weiter ausgebaut werden können.

Der Sprecher des Außenministeriums fügte hinzu: «Irans Beziehungen zu Europa können Feinde haben, und einige Länder und Kreise könnten Spannungen, Probleme und Missverständnisse zwischen dem Iran und Europa schaffen, wie wir es seit 14 Jahren bei Atomverhandlungen gesehen haben».

Er erklärte weiter: «Alle Seiten in Europa und im Iran sollten wachsam sein über die Entwicklungen in den Beziehungen zwischen Iran und der EU. Wir haben verschiedene Gespräche mit Europa, insbesondere mit diesen drei Ländern [Deutschland, Großbritannien und Frankreich], und wir hoffen, dass unsere Beziehungen trotz der Bemühungen unserer Feinde weiter wachsen werden».

Seit der Umsetzung des Atomabkommens im 16. Januar 2016 werden die Beziehungen zwischen dem Iran und der Europäischen Union zugenommen, sodass die europäischen Investoren ein Wettlauf um Irans Markt begonnen haben. Die Seiten haben unterschiedliche Verträge in verschiedene Bereichen unterzeichnet haben, zudem haben die Exporte zwischen den Ländern auch zunehmend gestiegen.
Beim Ausbau der Erneuerbaren Energien im Iran spielt Deutschland eine bedeutende Rolle. Die Unternehmen aus Frankreich sind im Ölbereich im Iran aktiv.

9407**