Iran äußert die Bereitschaft, die Hindernisse in Bagdad-Erbil-Gesprächen zu beseitigen

Teheran, 21. Januar, IRNA – «Teheran wird alle seine Kapazitäten verwenden, um einen Dialog zwischen Bagdad und Erbil über die neue Politik der irakischen Regierung gegenüber dem Kurdistan zu unterstützen», sagte der iranische Toppolitiker Ali Schamchani am Sonntag.

Bei einem Treffen mit dem Premierminister der irakischen Region Kurdistan Nechirvan Barzani sagte Ali Schamchani, der iranische Sekretär des Obersten Nationalen Sicherheitsrats, dass der vereinte Irak durch seinen Sieg über die Terrorgruppe ISIS und die vollständige Befreiung des Landes eine strahlende Zukunft erleben werde.

Er fügte hinzu, dass das irakische Volk die ausländischen Verschwörungen erfolgreich vereiteln könnte, die ihr Land zerschlagen wollen.

Einige kurdische Parteien entschieden auf einer Sitzung am 7. Juni, am 25. September 2017 ein Unabhängigkeitsreferendum für die irakischen Kurdengebiete unter der Führung von Masoud Barzani abzuhalten. Dies führte zu ablehnenden Reaktionen der irakischen Zentralregierung, verschiedener irakischer Gruppen, sowie Ländern der Region und der Welt. Die Zentralregierung vom Irak hielt auch das Referendum für verfassungswidrig. Trotz der Ja-Stimme des kurdischen Volkes bei Referendum wurde es aber nicht durchgesetzt. Die irakische Regierung und Kurdistan haben sich für eine Wiedereinigung entschieden.

Barzani hält sich in Teheran auf, um Gespräche mit hochrangigen iranischen Amtsträgern, darunter Präsident Hassan Rouhani und Majlis-Sprecher Ali Laridjani, zu führen.

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