Irans langfristige Politik besteht darin, Konflikte zwischen Buddhisten und Muslimen zu reduzieren

Kuala Lumpur, 21. Januar, IRNA – «Die Lage der Rohingya Muslime in Myanmar ist sehr ernst», sagte ein iranischer Diplomat am Sonntag und drängte die Weltgemeinschaft, die Krise zu lösen und das Leid der Flüchtlinge zu lindern.

Mohsen Mohammadi, Irans außerordentlicher Botschafter und Bevollmächtigter in Myanmar, betonte in einem Interview mit IRNA die Notwendigkeit einer gemeinsamen Anstrengung zwischen Myanmar, Bangladesch und der Weltgemeinschaft, um diese Krise zu lösen.

Vor der Rohingya-Flüchtlingskrise 2015 und der Militäroffensive 2016 und 2017 zählte die Rohingya-Muslime in Myanmar 1,1 bis 1,3 Millionen Menschen, die hauptsächlich in den Gemeinden des nördlichen Rakhine leben.

Wenn seine Probleme nicht an der Wurzel gelöst würden, so Mohammadi, werde es für die sichere Rückkehr der Flüchtlinge keine klare Zukunft geben.

Die flüchtenden Rohingyas sagten den Medien, die burmesischen Sicherheitskräfte hätten auf alle Menschen geschossen, ihre Häuser niedergebrannt und ihnen den Tod angedroht. Die Regierung erkennt an, dass Hunderte von Menschen ermordet wurden, hauptsächlich in der Rohingya-Gemeinde.

Die meisten Rohingya-Muslime, so der iranische Diplomat, seien nicht bereit, nach Myanmar zurückzukehren, weil sie sich Sorgen um die Sicherheit, die Konfiszierung ihres Eigentums und die Angst vor einer Bestrafung durch Buddhisten und Extremisten machten.

Zur Lage der Rohingyas erklärte er, einerseits seien sie besorgt über ihre Bürgerrechte und andererseits koexistieren sie mit Armut in den Lagern Bangladeschs.

Ende November 2017 haben sich Bangladesch und Myanmar bereit erklärt, Hunderttausende von Rohingya-Flüchtlingen sicher zu repatriieren; Die Muslime gaben jedoch an, dass sie dies nicht wollten, weil sie Probleme hätten, wenn sie zurückkehren würden.

Die Flüchtlingsagentur der Vereinten Nationen hat betont, dass die Rückkehr freiwillig und in sicheren und würdigen Bedingungen erfolgen muss.

«Ihre Zukunft eine sehr ernste Angelegenheit», sagte Mohammadi abschließend.

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