Russischer Außenminister bezeichnet Atomdeal mit Iran als «nicht verhandelbar»

New York, 20. Januar, IRNA – Der Außenminister der Russischen Föderation Sergej Lawrow betonte, wie Europa sich bewusst sei, werde das Atomabkommen mit Iran nicht verändert.

«Es wird nicht in einer veränderten Form konserviert, besonders im Hinblick auf die Forderungen der USA. Es wird für den Iran nicht akzeptabel sein, es ist verständlich und klar, und auch die Europäer sind sich dieser Gefahr bewusst», sagte Lawrow auf einer Pressekonferenz am Freitag.

«Das Abkommen kann nicht umgesetzt werden, wenn einer der Seite daraus selbst aussteigt und es verletzt. Es wird keine Einigung geben» fügte er hinzu.

US-Präsident Donald Trump hatte früher gesagt, dass das Weiße Haus mit dem Kongress über «schwerwiegende Mängel» des am 14. Juli 2015 mit dem Iran geschlossenen internationalen Abkommens zusammenarbeiten wird. Er weigerte sich, dem Kongress formell zu bestätigen, dass der Iran das Atomabkommen einhält, stellte aber auf internationaler Ebene die Einhaltung dieser Abkommen durch Teheran nicht in Frage. Gleichzeitig stellte Trump fest, dass, wenn die Bemühungen der USA zur «Verbesserung» des Abkommens scheitern, die USA daraus hervorgehen werden.

Russland hingegen hat immer an dem Atomabkommen festgehalten und bei der Umsetzung dieses Deals eine effiziente Rolle gespielt.

Am 14. Juli 2015 haben der Iran und die internationalen Weltmächte (die Russische Föderation, die Vereinigten Staaten, Großbritannien, China, Frankreich sowie Deutschland) eine historische Einigung über die Aufhebung des seit langem bestehenden Sanktionen gegen Irans Atomprogramm erreicht.

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